UBM Holding Nyrt.
Preisverfall bei Futtermitteln
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Dies teilte die UBM Holding Nyrt. auf der Website der Budapester Börse (BÉT) mit. Die Agrargruppe verzeichnete einen deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Rekordjahr 2022/2023, in dem noch 231,6 Mrd. Forint erzielt wurden. Der Rückgang resultierte aus um mehr als 50% gesunkenen Preisen sowohl für Futtermittel als auch für Getreidekulturen.
Viehzucht und Expansion im Ausland
Im Geschäftsjahr 2023/2024 erweiterte UBM ihre Aktivitäten durch den Einstieg in den Bereich Viehzucht. Zudem eröffnete die Gruppe ein Handelsbüro in Italien, baute ihr Logistikzentrum in Rumänien aus und startete den Bau eines 4-MW-Solarparks im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg. Das Volumen der produzierten Futtermittel stieg um 4% auf 455.000 t. Der Handel mit Eiweißpflanzen wie Sojaschrot und Sojabohnen wuchs um 21% auf 240.000 t, während das Volumen von Getreide und Ölsaaten um 27% auf 1,1 Mio. t zulegte.
Exportquote über 50%
Die Gesamtmenge der produzierten und gehandelten Waren erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um 19%. Der Exportanteil am konsolidierten Jahresumsatz stieg von 47,5% im Vorjahr auf 54,5%. Die Gruppe exportiert in insgesamt 15 Länder, wobei 25% des konsolidierten Umsatzes aus der Region, insbesondere aus Rumänien, stammen und knapp 29% aus Westeuropa, vor allem aus Italien, Österreich und Deutschland.
