Körber Hungária Kft.
„Nur so funktioniert es“
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Handelsminister Péter Szijjártó hob bei der Projektankündigung am Dienstagabend in der südungarischen Metropole die Einrichtung eines neuen regionalen Dienstleistungszentrums mit hoher Wertschöpfung sowie die Schaffung von 100 Arbeitsplätzen hervor. Die Projekte erhalten 2,3 Mrd. Forint an staatlichen Zuschüssen. Einst war der Standort auf Maschinen für die Tabakindustrie spezialisiert, doch seither hat sich das Produktportfolio verbreitert, mit Fokus auf Maschinen für die Pharmaindustrie.
Der Minister versuchte am Beispiel der Körber Hungária Kft. zu belegen, dass Investoren erst gestützt auf positive Erfahrungen mit der Fertigung in Ungarn auch Tätigkeiten mit höherer Wertschöpfung ansiedeln. „Andersherum funktioniert das nicht. Wer uns die „verlängerte Werkbank“ vorwirft, redet nicht nur abfällig über die Arbeitnehmer, sondern hat schlichtweg keine Ahnung, wie die Volkswirtschaft funktioniert“, meinte Szijjártó. Indem Ungarn immer mehr Dienstleistungszentren (sog. Shared Services Center, SSC) ansiedelt, stärkt das Land zugleich die Basis für eine wachsende Wertschöpfung und hält hochqualifizierte jüngere Menschen mit Hochschulabschluss und Fremdsprachenkenntnissen in der Heimat. Mittlerweile unterhalten die Auslandsinvestoren 245 SSC in Ungarn, deren 125.000 Beschäftigte im Durchschnitt 34,5 Jahre jung sind.
