Egis Zrt.
Noch mehr Medikamente aus dem Südwesten
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„Unsere Regierung wird auch in Zukunft alle erdenkliche Unterstützung gewähren, damit die ungarische Pharmaindustrie in der Weltspitze verbleiben kann“, erklärte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó bei der Bekanntgabe der Investition in Budapest. Die Egis Zrt. beschäftigt heute in Ungarn insgesamt rund 3.800 Mitarbeiter und wird nicht zuletzt dank dieses Projektes die Schwelle von 4.000 Mitarbeitern überschreiten, sagte der Minister mit dem Hinweis, der Staat schieße für die Kapazitätserweiterung in Körmend in Südwestungarn 3,5 Mrd. Forint zu.
Szijjártó würdigte den 110 Jahre alten Traditionsbetrieb, der allein im vergangenen Jahr 20 Mrd. Forint für F+E-Zwecke aufwendete und hierzulande mehr als 650 verschiedene Medikamente produziert. Neben der Automobilindustrie bilde die Pharmaindustrie das zweite Standbein der ungarischen Wirtschaft, stehe aber absolut an erster Stelle, was die Innovationskraft betrifft. Ungarn gehört heute zur TOP20 der weltweit größten Exporteure von Pharmazeutika. In den letzten zehn Jahren wurden mit 36 Mrd. Forint staatlicher Fördermittel nahezu drei Dutzend Großprojekte in der Branche angeschoben, die Investitionen im Gesamtwert von 240 Mrd. Forint (zu heutigen Preisen 600 Mio. Euro) auslösten und mehrere tausend Arbeitsplätze schufen.
Die Egis Zrt. als Mitglied der französischen Servier-Gruppe konnte ihre Umsatzerlöse im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr (bis Ende September 2024) von zuvor 245,9 auf 269,5 Mrd. Forint und die Gewinne von 2,8 auf 3,4 Mrd. Forint steigern.
