Magyar Suzuki Zrt.

Neuer Abgasskandal?

Das ungarische Suzuki-Werk soll in einen neuen Diesel-Abgasskandal verwickelt sein.

In Deutschland durchsuchte die Staatsanwaltschaft Geschäftsräume des japanischen Automobilbauers. Über Eurojust kam es parallel zu abgestimmten Durchsuchungen bei Stellantis und Marelli in Italien sowie im Werk der Magyar Suzuki Zrt. in Esztergom.

Um die Voraussetzungen für eine Zulassung nach Abgasnorm Euro 6 zu erfüllen, soll die Motorsoftware manipuliert worden sein. Den Ermittlern zufolge habe Suzuki unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung zur Anwendung gebracht. Es dreht sich laut Staatsanwaltschaft um mehr als 20.000 Pkw der Modellfamilien SX4 S-Cross, Swift und Vitara, die in der nordungarischen Stadt mit verschiedenen Dieselmotoren montiert wurden. Die Dieselmotoren mit der manipulativen Software wurden dabei aus Italien angeliefert. Ein Sprecher von Suzuki aus Japan erklärte, man kooperiere mit den Behörden, wolle in der laufenden Angelegenheit aber keine weiteren Aussagen machen.

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