Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (M.) kündigte mit dem Geschäftsführer der Nestlé Hungária Kft., Péter Noszek (l.), eine gewaltige Investition für Westungarn an. Foto: MTI/ Lajos Soós

Nestlé Hungária Kft.

Neue Dimension des Purina-Werks

Für 140 Mrd. Forint (350 Mio. Euro) entstehen am Standort Bük weitere Kapazitäten zur Herstellung von Tierfutter. Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó gab die Großinvestition am Freitag bekannt, in deren Folge 250 neue Arbeitsplätze entstehen.

Der Standort in Westungarn war schon bislang das Tierfutter-Zentrum für Mittelosteuropa des Schweizer Nestlé-Konzerns. Im Zuge der Investition werden die Kapazitäten um 30% und der Exportanteil von 90% auf 95% steigen. Die Nestlé Hungária Kft. errichtet im Purina-Werk in Bük auf mehr als 35.000 m2 neue Fertigungsflächen und ein ultramodernes, vollautomatisiertes Lager.

Der Minister würdigte die Standhaftigkeit der ungarischen Wirtschaft inmitten der Krise, die im abgelaufenen Jahr einen klassischen Hattrick hinlegte, mit neuen Rekorden bei Investitionen, Exporten und Beschäftigung. Da ein Ende des Krieges nicht abzusehen ist und die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Sanktionen anhalten, werde auch 2023 nicht einfach. Die Regierung halte dessen ungeachtet an ihren wirtschaftspolitischen Zielstellungen wie Vollbeschäftigung und niedrigen Steuern fest.

Bei Exporten von Hundefutter steht Ungarn dank Nestlé bereits auf Platz 13 der Weltrangliste. Die Purina-Fabrik in Westungarn sichert schon heute 1.400 Mitarbeitern eine Existenz. Die Schweizer haben hierzulande in drei Jahrzehnten insgesamt weit mehr als 800 Mio. Euro investiert. In den drei Fabriken in Szerencs, Diósgyőr und Bük sowie in der ungarischen Unternehmenszentrale in Budapest beschäftigt die Nestlé Hungária Kft. schon heute über 2.500 Mitarbeiter.

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