Bei der Unterzeichnung der prolongierten Zusammenarbeit (v. l.) Dekan Tamás Kozsik, ELTE-Rektor Prof. Lénárd Darázs, der KI-Regierungsbeauftragte Prof. László Palkovics, der CEO der Bosch-Gruppe in Ungarn, István Szászi, und Bosch-Direktor András Kemler. Fotos: Bosch-Gruppe Ungarn

Bosch-Gruppe in Ungarn

Mit der ELTE in die KI-Zukunft

Vor fünf Jahren wurde der Bosch-Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz (KI) an der ELTE gegründet. Jetzt beschlossen die Partner, die Zusammenarbeit um fünf Jahre zu verlängern.

Mit Unterstützung der Bosch-Gruppe Ungarn kam im Jahre 2020 an der Fakultät für Informatik der ELTE in Budapest der erste KI-Lehrstuhl im Lande zustande. In diesem gemeinsamen Wissenszentrum formen Dozenten zusammen mit Studenten und Fachkräften von Bosch die gemeinsame Zukunft von Wissenschaften und Industrie.

Im Beisein des für die Künstliche Intelligenz zuständigen Regierungsbeauftragten Prof. László Palkovics unterzeichneten die Repräsentanten der ELTE und der ungarischen Bosch-Gruppe die Vereinbarung für eine fortgesetzte Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren. Das strategische Ziel lautet, hier auf lange Sicht den anerkanntesten Lehrstuhl für angewandte KI zu installieren.

Bosch bemüht sich seit zwei Jahrzehnten um den Ausbau eines Innovations-Ökosystems, das die F+E-Kapazitäten der Industrie enger mit jenen an den Hochschulen verbindet. Dabei geht es speziell um die Ausbildung künftiger Generationen von Ingenieuren und Informatikern. „Wir bei Bosch stehen zur Entwicklung der Künstlichen Intelligenz“, sagte Landesdirektor István Szászi. „Die beim Startschuss 2020 gesteckten Ziele sind erreicht, die Basis für weiteres Wachstum gelegt“, meinte der Dekan der ELTE-Fakultät für Informatik, Tamás Kozsik.

Am KI-Lehrstuhl laufen in der Kooperation von ELTE und Bosch aktuell rund 30 gemeinsame F+E-Projekte. Diese tragen zur Entwicklung und industriellen Anwendung selbstfahrender Fahrzeuge, des maschinellen Sehens, von Drohnentechnologien, Robotik und innovativen Systemen zum Imitieren des menschlichen Gehirns bei. Im Bosch-Werk in Hatvan wird schon in Kürze ein am Lehrstuhl entwickelter Roboter zum Einsatz gelangen, der angelieferte Rohmaterialien und Bauteile automatisiert auspackt und für die Fertigungsprozesse zuordnet.

Für die neue Fachrichtung für KI am ELTE-Bosch-Lehrstuhl schrieben sich seit 2020 rund 250 Studenten ein, unter denen mehr als 80 heute auf einen Master-Abschluss verweisen können.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel