Porsche Hungaria Kft.
Mehr als nur ein Importeur
Wie die Porsche Hungaria (PH) Kft. am Freitag auf einer Pressekonferenz in Budapest mitteilte, verfügt das Unternehmen über eine umfassende Strategie, ein starkes Netzwerk und ein ausgereiftes Modellangebot. Im Jahr 2025 wurden 29.500 Fahrzeuge der Marken Audi, Cupra, SEAT, Skoda, VW und VW-Nutzfahrzeuge in Ungarn verkauft. Dies ist ein Anstieg von 5% gegenüber 2024.
Expansion in Budaörs
Geschäftsführerin Brigitte Auernigg betonte, dass PH heute mehr als nur ein Importunternehmen sei. Während des 35-jährigen Bestehens des Unternehmens entstanden ein Logistikzentrum, ein Gebrauchtwagenhandel sowie ein Wissens- und Testzentrum für Elektrofahrzeuge.
Die Basis in Budaörs entwickelt sich kontinuierlich weiter. Das 2003 gegründete Parts Center versorgt mittlerweile neun Länder der Region mit Ersatzteilen, und kürzlich startete ein 20 Mio. Euro teures Erweiterungsprojekt. Dabei siedelte sich der Gebrauchtwagenhändler Das WeltAuto an und wurden das MoonCity Kompetenz- und Testzentrum für Elektrofahrzeuge sowie die Cupra-Garage eröffnet.
Geschäftsführer Tamás Wachtler prognostiziert für den Neuwagenmarkt ein Wachstum von 7,7% in diesem Jahr, mit einem Absatz von 150.000 Pkw und Kleintransportern. Der Absatz von Neuwagen wird sich auf rund 128.000 belaufen. 65% der Verkäufe entfallen auf SUV-Modelle, ein anhaltender Trend. Der Verkaufsanteil der Elektroautos liegt mit 8,5% immer noch unter dem regionalen Durchschnitt.
Marken und Marktanteile
VW hat unter den PH-Marken einen Marktanteil von 6,9% auf dem hiesigen Neuwagenmarkt, VW-Nutzfahrzeuge 9,1%, Skoda 8,8%, SEAT 0,6%, Cupra 0,8% und Audi 2,6%. PH strebt an, seinen Gesamtmarktanteil in den nächsten drei Jahren von derzeit rund 20% auf 25% zu steigern. Das WeltAuto verkaufte in diesem Jahr 6.800 Gebrauchtfahrzeuge (+5%). Der Nettoumsatz von Porsche Hungaria belief sich 2024 auf 567,4 Mrd. Forint, davon entfielen 325,9 Mrd. auf den Inlandsumsatz. Ein Jahr zuvor lag der Nettoumsatz bei knapp 540 Mrd. Forint. Das Ergebnis nach Steuern sank von 15,7 Mrd. auf 10,7 Mrd. Forint. Laut Auernigg wird der Gesamtumsatz in diesem Jahr voraussichtlich auf 647 Mrd. Forint steigen.
