Kromat Kft.

Komplexes System zur Befruchtung

Im Konsortium mit der Universität Szeged hat die in Székesfehérvár ansässige Firma ein komplexes System entwickelt, das die Chance einer erfolgreichen Einnistung von Embryonen auf 60-70% erhöhen kann.

Das auf 1,4 Mrd. Forint (3,5 Mio. Euro) angesetzte Projekt erhielt rund 890 Mio. Forint aus dem Programm „Széchenyi Plusz“. Mit aktuellen IVF-Technologien (In-vitro-Fertilisation) implantierte Embryonen sind Umwelteinflüssen, chemischen und physiologischen Einflüssen ausgesetzt, die die Chance einer erfolgreichen Embryoeinnistung auf 30% senken. Das im Rahmen des Projekts entwickelte komplexe System umfasst für die Befruchtung geeignete Geräte, einen Inkubator sowie ein Sensornetzwerk und einen Auswertungsalgorithmus zur Überwachung der Embryonenentwicklung.

Dank des neuen Systems können die Embryonen nach der Inkubation bis zu ihrer Verwendung einfach und sicher in flüssigem Stickstoff gelagert werden. Die Neuentwicklung kann vor allem in der Viehzucht eingesetzt werden, könnte aber auch für den klinischen Einsatz am Menschen geeignet sein. In den nächsten zwei bis drei Jahren rechnet das Management mit einem Jahresumsatz von 200-300 Mio. Forint aus der Innovation.

Die 1995 gegründete Kromat Kft. verkauft hauptsächlich Geräte und Produkte für die chemische Analyse, Molekularbiologie und den Laborbereich. Der Nettoumsatz im Jahr 2024 betrug 5,7 Mrd. Forint, der Gewinn nach Steuern 40 Mio. Forint.

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