Die Spar-Kette leidet extrem unter den ständigen Eingriffen der ungarischen Wirtschaftspolitik. Foto: Spar Magyarország

Spar Magyarország

Klage in Brüssel?

Die österreichische Einzelhandelskette verklagt die Orbán-Regierung wegen der sektoralen Sondersteuern, schreibt die „Financial Times“.

Verschiedene weitere Eingriffe der Wirtschaftspolitik in die normalen Geschäftsabläufe, für die stellvertretend das Preisdiktat zu ausgewählten Grundnahrungsmitteln genannt werden kann, hätten die Kosten der Spar Magyarország alleine im vergangenen Jahr um 90 Mio. Euro erhöht. Das Unternehmen musste in Ungarn im abgelaufenen Geschäftsjahr Verluste von rund 50 Mio. Euro beklagen. Die 2022 eingeführte Übergewinnsteuer habe Gemeinschaftsrecht verletzt, weil damit die multinationalen Ketten diskriminiert worden seien. Spar beklagt zudem, dass die ständigen Eingriffe von Seiten der Regierung ein gesundes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage verhindern.

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