Rheinmetall
KI und Verteidigung
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Die Verteidigungsindustrie gehört zu den dynamischsten neuen Industriezweigen Ungarns. Wobei die Regierung bereits lange vor dem Ausbruch des Ukraine-Krieges mit der Modernisierung dieses Sektors begonnen hatte. Nach der Einschätzung der Gesprächspartner werden die europäischen – und besonders die deutschen – Pläne, mehrere 100 Mrd. Euro in Verteidigungsgüter zu investieren, die ungarischen Kapazitäten in ein neues Licht rücken.
Entscheidender Wirtschaftsfaktor
Die effektive Nutzung dieser Kapazitäten sowie steigende Volumen, Intensität und Effizienz werden das Nationaleinkommen erhöhen und die Wirtschaft nachhaltig stärken. KI-Anwendungen verbessern die Fertigungseffizienz und Funktionalität militärischer Ausrüstung. Ungarn verfügt über sämtliche Voraussetzungen, um diese Entwicklung zu nutzen. Dazu gehören moderne Fabriken, wachsende F+E-Kapazitäten sowie ein expandierendes Netzwerk von Zulieferern.
Kooperation mit Forschern
Die Partner vereinbarten, künftig die KI-Expertise ungarischer Universitäten und Forschungsinstitute intensiv zu nutzen. Die TU Budapest (BME), die Pannonia-Universität und das HUN-REN-Forschungsinstitut für Informatik und Automatisierung werden bei neuen KI-Projekten mitwirken.
