Kapitalspritze aus Österreich
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Laut der linksliberalen Wochenzeitung HVG sollen die kumulierten Verluste der drei größten ausländischen Handelsketten in den letzten Jahren 125 Mrd. Forint (zu heutigen Preisen 330 Mio. Euro) erreicht haben. (Diese Aussage der HVG hinkt allerdings schon deshalb, weil Marktführer Lidl im letzten bekannten Geschäftsjahr 2024 immer noch satte Gewinne ausweisen konnte. Vermutlich sind neben Spar noch Tesco und Aldi gemeint, die in die roten Zahlen rutschten.)
In Bezug auf Spar schreibt die Zeitung nun, die Inhaber in Österreich hätten sich zu einer Kapitalerhöhung im Wert von 30 Mrd. Forint entschlossen, um Spar Magyarország davor zu bewahren, ein negatives Eigenkapital auszuweisen. Die Kapitalspritze soll noch vor Jahresende erfolgt sein. Ende 2024 konnte Spar in Ungarn noch auf ein Eigenkapital von 10,7 Mrd. Forint verweisen.
