Indupro Kft.
Innovatives Unternehmen
Die Indupro Kft. hat ein neues, von einem Überwachungssystem unterstütztes Li-Ionen-Akkupack entwickelt. Das Projekt wurde mit einem Budget von 350 Mio. Forint (ca. 865.000 Euro) realisiert. Indupro erhielt Fördermittel in Höhe von 195 Mio. Forint für seine Entwicklung, die dem wachsenden Bedarf an Energiespeichern gerecht wird. Bisher hat die Brand- und Explosionsgefahr die Verbreitung von Li-Ionen-Akkus in Branchen mit strengen Brandschutzauflagen behindert. Das neue System begegnet diesem Risiko mit einem fortschrittlichen Temperatur-, Lade- und Entlademanagement sowie einer integrierten Flüssigkeitskühlung. Diese Komponenten steuern die betriebliche Wärmebelastung und verhindern die Gefahr einer Überhitzung. Ein zentraler Steuercomputer überwacht dabei kontinuierlich alle Betriebsparameter. Das marktreife Produkt soll bis Ende 2025 fertiggestellt sein.
Laut Geschäftsführer Zsolt Piheni erfolgt die Markteinführung in mehreren Schritten. Zunächst wird das Produkt an Pilotpartner und frühe Anwender in Ungarn verkauft, um deren Erfahrungen in die Weiterentwicklung und das Vertriebsmodell einfließen zu lassen. Das Unternehmen rechnet mit einem schrittweisen Umsatzwachstum und einer Amortisation der Entwicklungskosten innerhalb der nächsten drei Jahre. An dem Projekt waren mehr als zehn Ingenieure und insgesamt 15 Mitarbeiter beteiligt.
Die 2004 gegründete Indupro Kft. ist Ungarns erstes auf Lasertechnologien spezialisiertes Lohnarbeitszentrum und beliefert von ihren Standorten in Páty und Tamási aus multinationale Konzerne der Automobil-, Elektronik- und Medizintechnikindustrie. Im Jahr 2024 erzielte die Firma einen Nettoumsatz von 4,8 Mrd. Forint und einen Gewinn nach Steuern von 670 Mio. Forint.
