ELI HU Kft.
In einem Boot mit Prag
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Am Donnerstag wurde offiziell bekanntgegeben, dass das Extreme Light Infrastructure European Research Infrastructure Consortium (ELI ERIC) den Betrieb des Laserforschungszentrums in Szeged übernommen hat, nachdem die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet wurde. Das Konsortium erwirbt die Mehrheitsbeteiligung an der ELI HU Nonprofit Kft. und übernimmt damit die Verantwortung für den Betrieb und die Finanzierung der Einrichtung. Im Rahmen eines zehnjährigen Plans wird das im Rahmen der ELI-Initiative geschaffene Zentrum in Szeged gemeinsam mit dem Prager Schwesterinstitut als eine einheitliche Organisation betrieben.
Zum ELI ERIC gehören als Mitglieder neben Ungarn auch Italien, Litauen und Tschechien; Deutschland und Bulgarien sind als Beobachter dabei. Die Vereinbarung eröffnet weiteren Ländern die Möglichkeit, dem Konsortium beizutreten, erklärte Geschäftsführer Allen Weeks. Das Forschungszentrum ELI ALPS (Extreme Light Infrastructure Attosecond Light Pulse Source) in Szeged ist weltweit führend und steht in direktem Zusammenhang mit der Arbeit von Ferenc Krausz und Anne L’Huillier, die 2023 den Nobelpreis für Physik erhielten. Das Forschungsinstitut wird auch in Zukunft eng mit der Universität Szeged zusammenarbeiten, betonte Weeks.
