Huashuo-Gruppe
Zweite Investition in Ungarn
Es ist bereits die zweite Investition der Gruppe in Ungarn, nachdem durch die Halms Hungary Kft. Ende 2022 ein Werk für Bauteile von Elektroautos in Debrecen mit 300 Arbeitsplätzen und einem Investitionsvolumen von 45 Mio. Euro angekündigt wurde. Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó sprach am Montag über die Chinesen als Weltmarktführer bei der Fertigung von Antriebssträngen für e-Fahrzeuge. Das Werk in Miskolc entsteht in drei Ausbaustufen. Man wolle sich auf einheimische Zulieferer wie auch auf das Know-how an der TU Miskolc stützen.
Seit 2010 hat die Orbán-Regierung insgesamt 244 Projekte der Automobilindustrie gefördert, in deren Ergebnis rund 61.000 Arbeitsplätze entstanden. Heute beschäftigt die Branche 160.000 Menschen, das Produktionsvolumen überstieg im vergangenen Jahr 13.000 Mrd. Forint (32,5 Mrd. Euro). Mit den derzeit laufenden Großprojekten überspringe Ungarn die „Qualifikationsphase zur Champions League“, denn hier werden künftig 1 Mio. Autos und 2 Mio. Motoren pro Jahr sowie so viele Batterien entstehen, die das Land auf Platz 2 in der Welt heben.
Ungarn sei stolz darauf, von China wie kein anderer Wirtschaftspartner in Europa anerkannt zu werden. „Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass chinesische Unternehmen uns als den wichtigsten und populärsten Investitionsstandort in Europa anerkennen.“ China führte die FDI-Liste der größten Auslandsinvestoren im vergangenen Jahr seit 2020 bereits zum dritten Mal an. Seit 2010 brachten chinesische Unternehmen kumuliert 5.500 Mrd. Forint in mehr als fünf Dutzend geförderten Großprojekten als Kapitalstock nach Ungarn, die für mehrere 10.000 Arbeitsplätze sorgten. Von den zehn aktuellen Großprojekten in Europa werden vier hierzulande realisiert, darunter die Gigawerke von BYD in Szeged und von CATL in Debrecen.
