Audi Hungaria Zrt.
Gutes Umfeld für Aushängeschild
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Dies erklärte Finanzminister Mihály Varga (M.) am Dienstag nach dem Empfang von Führungskräften der Audi Hungária Zrt. Die Delegation aus Győr stand unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden Alfons Dintner (r.). Audi sei eines der Aushängeschilder der ungarischen Industrie und hat als strategischer Partner der Regierung über 12.000 Arbeitsplätze geschaffen sowie seit Unternehmensgründung rund 12 Mrd. Euro in Ungarn investiert. Die Audi Hungaria feiert in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum, und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der größten Motorenfabriken der Welt entwickelt, erklärte Varga.
Deutschland ist wiederum einer der wichtigsten Wirtschaftspartner Ungarns. Die hierzulande tätigen 2.700 deutschen Unternehmen beschäftigen über 220.000 Mitarbeiter.

https://www.n-tv.de/politik/Barley-raet-deutschen-Firmen-von-Gang-nach-Ungarn-ab-article24265240.html
Was ist dran? Frau Barley hält die schützende Hand über deutsche Unternehmen?
“VW, Audi, BMW und Mercedes gehen die Aufträge aus”
“Europas Autoindustrie ist im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie deutlich geschrumpft. Das zeigen aktuelle Produktionszahlen, die dem Handelsblatt vorliegen. Allein Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes-Benz haben von Januar bis Mai 2023 gut eine halbe Million weniger Pkw auf ihrem Heimatkontinent produziert als im gleichen Zeitraum 2019. Das entspricht laut dem Informationsdienst „Marklines“ einem Rückgang von fast 20 Prozent.”
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobranche-vw-audi-bmw-und-mercedes-gehen-die-auftraege-aus/29259234.html
Und jetzt darf man fragen, wo eine Reduzierung der Kapazitäten wahrscheinlicher ist, in Deutschland mit seinen starken Gewerkschaften oder in Ungarn, der Werkbank deutscher Unternehmen mit geringen Arbeitnehmerrechten??
“Deutschland schafft wohl keine 15 Millionen E-Autos bis 2030”
“90 Prozent aller neu zugelassenen Autos müssten bald E-Fahrzeuge sein, damit Deutschland sein Ziel noch erreichen kann. Das wird wohl nichts – auch weil die Hersteller scheitern.”
“Die Ampelkoalition hat sich ein klares Ziel gesetzt: Bis 2030 sollen mindestens 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. Laut Koalitionsvertrag will die Regierung die Automobilindustrie auf dem Weg zur klimaneutralen Mobilität unterstützen. Deutschland solle ein Leitmarkt für die E-Mobilität werden.”
“Doch die Autobauer geraten aktuell in die Krise, wie sich dieser Tage bei Volkswagen zeigt. Der Autobauer hat seine Führungskräfte angesichts der Absatzflaute auf einen harten Sparkurs eingeschworen.”
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/elektromobilitaet-deutschland-schafft-wohl-keine-15-millionen-e-autos-bis-2030/29259944.html
“Professor Fritz Indra glaubt jedenfalls: Der Verbrennungsmotor ist keineswegs am Aussterben. Denn die meisten Autobauer hätten bereits einen „Plan B“.”
“Fast alle Autohersteller setzen künftig nur noch aufs Elektroauto, vor allem in der EU. …… Die EU verbietet Verbrenner ab 2035, andere Länder der Welt haben ähnliche Pläne. Doch es mehren sich auch andere Nachrichten: VW muss die Produktion seiner Stromer offenbar wegen schwacher Nachfrage drosseln. In China gingen Luftaufnahmen von zig tausenden E-Autos des Herstellers BYD viral, die offenbar unverkauft auf Parkplätzen herumstehen.”
“Die Vorstände haben einen Plan B …. So hat ein VW-Ingenieur wenige Wochen vor dem Motorensymposium in kleinerem Kreis den neuen 1,5-Liter-TFSI-Evo-2 vorgestellt, einen eindrucksvollen Verbrennungsmotor. Und auf der letzten Folie des Mercedes-Vortrags in Wien wurde eine neue Plattform angekündigt, und zwar mit der Information: Die ist offen für alle Antriebsarten. Insider wissen, dass in dieser Plattform ganz neue Verbrennungsmotoren verbaut werden, die derzeit von Geely entwickelt werden, mit einer Verdichtung von 16:1, Raumzündung, Miller-Cycle-Verfahren und hervorragenden Wirkungsgraden von bis zu 47 Prozent.”
“Die Industrie kann im Moment nicht offen sprechen. Denn neben dem politischen Druck sind auch die Börsen noch überzeugt vom Elektroauto. Und wenn ein Hersteller sich eindeutig zum Verbrenner bekennt, fallen die Aktienkurse – jedenfalls im Moment noch. Viel wichtiger finde ich allerdings, dass zum Beispiel bei VW nach meinen Erkenntnissen weiterhin 2300 Mitarbeiter am Verbrenner arbeiten.”
https://www.focus.de/auto/news/interview-mit-experte-fritz-indra-das-verbrenner-verbot-wird-kippen-motorenpapst-spricht-klartext_id_197744799.html
“Riesige Autofriedhöfe: China lässt hunderttausende E-Autos einfach verrotten”
“In Videobildern aus China sind große Parkplätze mit Abertausenden neuer E-Autos zu sehen. Allerdings kommt sie dort niemand abholen. Denn ihren Zweck haben sie bereits erfüllt, auf den Parkplätzen stehen sie, um zu verrotten. Wie ähnliche Aufnahmen einen Shitstorm gegen die französische Regierung auslösten, sehen Sie oben im Video.”
“Die Bilder sind erschreckend. Allein auf einer einzigen Fläche stehen Zehntausende E-Autos. Allesamt von BYD aus dem Jahr 2021. In seinem Video zeigt der Kanal „serpentza“ Originalaufnahmen aus China. Darin erklärt der Ersteller, dass der Großteil der abgestellten Fahrzeuge weniger als 31 Meilen, also knapp 50 Kilometer, auf dem Tacho haben.”
“Bei genauerem Hinsehen fällt auch auf, dass die Sitze mit einer Plastikfolie überzogen sind. Ebenfalls merkwürdig: alle E-Autos haben ein Kennzeichen. Sie sind also allesamt offiziell registriert. Aber warum stehen all diese neuen Fahrzeuge dort herum, statt auf der Straße unterwegs zu sein? Offenbar will China damit seine Zahlen etwas polieren.”
https://efahrer.chip.de/news/riesige-autofriedhoefe-china-laesst-hunderttausende-e-autos-einfach-verrotten_1013483
“Die schwache Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland zeigt es einmal ganz deutlich: Die staatliche Stromer-Förderung ausplätschern zu lassen, wie es die Politik gerade macht, kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.”
“Mitten im Hochlauf der Elektromobilität lässt das Interesse der Autonation an den E-Modellen nach – synchron mit dem Abschmelzen der Förderhöhe. Zufall ist das nicht. Denn den meisten Autofahrern hierzulande sind Elektroautos ohne Fördermaßnahmen schlichtweg zu teuer in der Anschaffung. Die E-Wende stottert, bevor sie richtig Fahrt aufgenommen hat.”
“Gerade einmal etwas mehr als eine Million rein elektrisch angetriebene Pkw sind derzeit auf Deutschlands Straßen unterwegs. Das entspricht einem Achtundvierzigstel aller hier zugelassenen Autos. Oder anders gesagt: Es gibt in Deutschland etwa doppelt so viele E-Autos wie Oldtimer.”
https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-ohne-e-auto-foerderung-wuergt-deutschland-die-verkehrswende-ab/29247896.html
“Der Autobauer Audi kann auf dem chinesischen Markt in Sachen Elektroautos nicht mehr Schritt halten und sucht nun nach Informationen der Automobilwoche sein Heil in einer Plattformpartnerschaft mit einem anderen Autobauer.”
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/audi-plattformpartner-elektroauto-china/
“In einem Interview forderte der Gründer und CEO von Nio die US-Regierung auf, chinesischen Autoherstellern einen gleichberechtigten Zugang zum US-Markt zu gewähren – ähnlich wie bei den Verkäufen von Tesla-Elektrofahrzeugen in China und den zahlreichen Joint Ventures mit amerikanischen und europäischen Herstellern.”
“Der Markt für Elektroautos in China ist derweil mehr als überfüllt. Dort tummeln sich aktuell mehr als 600 Start-ups. Hinzu kommen große traditionelle Hersteller wie BAIC, Dongfeng, GAC Group, Geely Auto und SAIC.”
“Tesla Inc. hatte Anfang 2023 seine Preise für Elektroautos dratisch gesenkt und damit einen gnadenlosen Preiskampf im Land der Mitte ausgelöst, der die China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) auf den Plan rief.”
https://www.it-times.de/news/nio-warum-die-us-plaene-des-elektroauto-startups-auf-eis-liegen-148333/?utm_source=finanznachrichten.de&utm_medium=CustomFeed
In Deutschland liege der Anteil an Besitzumschreibungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt (Anm.: bei Elektroautos) bei 1,25 Prozent im ersten Halbjahr, berichtet Zeit.de Damit habe es gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar eine minimale Verknappung des Angebots gegeben. (Anmerkung: warm soll das eine Verknappung beim Angebot und nicht bei der Nachfrage sein? Die Antwort bleiben die Autoren natürlich schuldig!) Das gehe aus den Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor. Nehme man nicht den Anteil, sondern die reine Zahl, sei der Rückgang mit mehr als 10 Prozent auf 37.600 sogar deutlich.
https://www.it-times.de/news/nio-warum-die-us-plaene-des-elektroauto-startups-auf-eis-liegen-148333/?utm_source=finanznachrichten.de&utm_medium=CustomFeed
Vielleicht ist ja hier der Wunsch der Vater des Gedankens und die Realität ist, dass niemand gebrauchte Elektroautos kaufen will. Auf so einen naheliegenden Grund kommen diese Umweltfanatiker aus Bullerbü natürlich erst gar nicht.
Der noch am Anfang stehende Elektro- und Umweltboom wird bereits jetzt nur mit riesigen Subventionen am Leben erhalten. Kapital, das für andere, wirtschaftlich effizientere Investitionen fehlt. Wie lange soll das gehen und reicht das Kapital dafür überhaupt, wenn ich jede Investition am Ende mit hohen Subventionen fördern muss. Was geschieht, wenn die Subventionen wegfallen, weil man sie z.B. nicht durchhalten kann, kann man bereits jetzt am klitzekleinen deutschen Elektroautomarkt erkennen. Soll man dafür den Niedergang anderer Industriebereiche in Kauf nehmen, in denen hohe Gewinne erwirtschaftet werden und sie mit einem selbstverschuldeten Wettbewerbsnachteil benachteiligen? Was wären die Konsequenzen daraus? Was geschieht, wenn der vielleicht daraus resultierende wirtschaftliche Abschwung am Ende bei der stoischen Bevölkerung in Form von Armut und Arbeitslosigkeit ankommt? Alles Fragen, die niemand stellt.
Versucht Brüssel, ausländische Investitionen von Ungarn nach Rumänien umzuleiten?
Als Reaktion auf einen Bericht, wonach ein Vizepräsident des Europäischen Parlaments ausländische Unternehmen dazu dränge, in Ländern wie Rumänien statt in Ungarn zu investieren, sagte ein Beamter des Außenministeriums am Montag, Brüssel werde „das BMW-Werk in Debrecen nach Rumänien verlegen“.
„Brüssel hat einen weiteren Angriff gegen Ungarn und die Ungarn gestartet“, sagte Tamás Menczer, Staatssekretär für bilaterale Beziehungen, auf Facebook und fügte hinzu, der Grund dafür sei, dass Ungarn „Migration, Krieg und Sanktionen“ ablehne.
Quelle: MTI