Audi Hungaria Zrt.
Gummi wird zu Öl
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Durch die Zusammenarbeit werden die Gummiabfälle der Audi Hungaria Zrt. nun chemisch verwertet, was die Emission von Mikroplastik und der daraus freiwerdenden Schadstoffe in die Umwelt vermeidet. Das eingesetzte Verfahren ist die Pyrolyse, mit der das Gummi in Öl umgewandelt wird. Unternehmen aus der Petrochemie nutzen es für die Herstellung neuer Kunststoffe, während der entstehende Industrieruß in der Reifenproduktion eingesetzt wird. Die bei der Pyrolyse entstehenden Gase werden verwendet, um die für den Prozess erforderlichen hohen Temperaturen zu erzeugen.
Ressourceneffiziente Lösungen gefragt
„Für unser Unternehmen ist es von größter Bedeutung, umweltfreundliche Technologien nicht nur in der Produktion, sondern für den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte einzusetzen. Dazu zählt auch das Recycling unserer Abfälle bei unseren Entsorgungspartnern. Der Einsatz ressourceneffizienter Lösungen ist eine wichtige Säule dieser Anstrengungen. Unsere Experten und Partner sind ständig auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, unseren Ressourceneinsatz zu verringern und dadurch unseren ökologischen Fußabdruck zu verbessern”, sagte Alfons Dintner, Vorstandsvorsitzender der Audi Hungaria.
Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft
„Wir haben mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, das chemische Recycling zu einem industriellen System zu entwickeln, um beim Übergang zur Kreislaufwirtschaft einen Mehrwert für unsere Partner zu schaffen“, erläuterte Viktor Váradi, Geschäftsführer der New Energy. „Unsere Zusammenarbeit mit der Audi Hungaria zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie der Automobilindustrie zu leisten.“
Dank der Zusammenarbeit des Multis mit einem innovativen KMU können Innovationen in die wirtschaftliche Praxis umgesetzt werden; mit der Technologie der New Energy werden Reifenabfälle zu einer erneuerbaren Rohstoffquelle für die Automobil- und andere Zwischenindustrien.

