Lange Schlange bei der Eröffnung einer neuen Aldi-Filiale in Eger. Fotos: Aldi Magyarország

Aldi Magyarország

Großes Jubiläum

Die Aldi Magyarország Bt. feiert den 15. Geburtstag. Den Aufbau ihres ungarischen Filialnetzes startete die ALDI SÜD-Gruppe 2008 in Debrecen, Gyula, Nyíregyháza, Pécs und Piliscsaba.

Heute erstreckt sich das Aldi-Filialnetz neben der Hauptstadt über alle 19 Komitate und umfasst in 87 Städten insgesamt 164 Warenhäuser. Allein im vergangenen Jahr investierte die Diskontkette wieder 20 Mrd. Forint, über anderthalb Jahrzehnte hinweg waren es insgesamt 240 Mrd. Forint. Einen Schwerpunkt der Investitionspolitik bildete die Ausgestaltung und laufende Weiterentwicklung des Logistikzentrums in Biatorbágy. Die Lagerkapazitäten auf dem 255.000 m2 großen Gelände erreichen mittlerweile 63.800 m2; dort sind 700 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Logistikzentrum in Biatorbágy wächst gemeinsam mit dem landesweiten Filialnetz.

Doppelt so viele Grillprodukte

Zuletzt wurde hier auf 8.800 m2 ein Kühl- und Tiefkühllager eingerichtet. Diese Investition von 6 Mrd. Forint erlaubte die Ausweitung des Warensortiments um 4% oder gut 70 Milch-, Wurst- und Fleischprodukte, Backwaren, Obst- und Gemüsesorten. Für 4,6 Mrd. Forint wurden die Schaubackstuben in sämtlichen Aldi-Filialen ausgeweitet, und knapp 3 Mrd. Forint flossen in die modernen Frischfleisch-Kühltheken. Letzteres Projekt steigerte die Kapazitäten übers ganze Jahr hinweg um ein Fünftel; für Produkte der Grillzeit verdoppelte sich das Angebot sogar.

Zu sechzig Prozent ungarisch

Die Diskontkette kooperiert mit mehr als 260 einheimischen Zulieferern, die für rund 60% des Sortiments sorgen. Als erste Handelskette überhaupt bezieht Aldi frisches Geflügel-, Schweine- und Rindfleisch ausschließlich von ungarischen Partnern. Daneben bezieht Aldi 65 Milchprodukte des täglichen Bedarfs exklusiv aus ungarischen Quellen.

Die Nr. 15 unter den größten Arbeitgebern

Am Start mit damals fünf Filialen waren 600 Mitarbeiter bei Aldi Magyarország tätig, heute sind es mehr als 6.000 Mitarbeiter. In Handel, Logistik und im IT-Servicesegment richtete die Gruppe 2022 allein über 1.300 neue Arbeitsplätze ein. Kaum ein anderes Unternehmen trat am Arbeitsmarkt so aktiv in Erscheinung, und heute ist die Aldi-Gruppe die Nr. 15 unter den größten Arbeitgebern des Landes. Die Aldi International IT Services Kft. mit zentralen Servicecentern in Budapest und Pécs sowie mit Home Office-Angeboten beschäftigt für sich genommen bereits über 600 Fachkräfte.

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