Staatssekretär Levente Magyar: "Die Investition macht noch wertvoller, dass sie in der strukturschwachen Gegend des ungarischen Nordostens erfolgt." Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

SK Precíziós Szerszámgyártó Kft.

Gang nach Ostungarn als Rückbesinnung

Die Corona-Pandemie hat indirekt dazu beigetragen, dass sich ein deutsches Unternehmen in Sárospatak ansiedelt.

Wie Szabolcs Orosz, Geschäftsführer der SK Precíziós Szerszámgyártó Kft., auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Budapest sagte, habe man die negativen Auswirkungen der Krise auf die Versorgungssicherheit abgewogen und sich für den Standort Ungarn und eine stabile Fertigung entschieden. Der Familienbetrieb habe in gut fünf Jahrzehnten immer neue Märkte auch in Fernost erschließen können, weshalb der jetzige Gang nach Ostungarn eine Art Rückbesinnung darstelle.

Neue Arbeitsplätzen im Hightech-Bereich

Die SK Precíziós Szerszámgyártó Kft. errichtet für rund 6 Mio. Euro ein komplett neues Werk mit 30 Arbeitsplätzen im Hightech-Bereich der Fertigung von Werkzeugspannsystemen. Mit 30 modernen CNC-Maschinen sollen rund 200.000 Erzeugnisse pro Jahr gefertigt werden. Der Staatssekretär des Außenwirtschaftsministeriums, Levente Magyar, würdigte diese Geschäftsentscheidung als Ausdruck des Erfolgs der Wirtschaftspolitik in den letzten zwölf Jahren.

Die Investition mache noch wertvoller, dass diese in der strukturschwachen Gegend des ungarischen Nordostens erfolge. In unmittelbarer Nähe zur Ukraine sei es von herausragender Bedeutung angesichts des Krieges in der Nachbarschaft, den Frieden in Ungarn zu bewahren. Die Regierung werde zudem alles dafür tun, den Investoren auch künftig preiswerte Energie zur Verfügung zu stellen.

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