Batteriehersteller
Forschung für besseren Lebenszyklus
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Das Projekt wird im Rahmen des 2022 gestarteten Economic Innovation Partnership Program (EIPP) entwickelt, in Zusammenarbeit des südkoreanischen Entwicklungsinstituts (KDI) mit dem Wirtschaftsministerium. Das EIPP stand am Beginn einer ungarisch-koreanischen Zusammenarbeit in den Bereichen Elektromobilität, Logistik und Batterieindustrie. Auf ungarischer Seite sind auch das Energieministerium und das Innovationsministerium sowie die Neumann Nonprofit Kft., der Batterieverband, HUMDA, Magyar Közút und die TU Budapest beteiligt.
Dreijährige Entwicklungsphase
Das koreanisch-ungarische Forschungszentrum entstand in einer dreijährigen Entwicklungsphase. Im ersten Jahr analysierten die Partner bestehende EU- und ungarische Ansätze im Batteriemanagement und bauten ein professionelles Netzwerk zwischen ungarischen und koreanischen Experten auf. Im zweiten Jahr erarbeiteten die Teams ein Modell auf Basis einer Battery Passport-kompatiblen Datenarchitektur mit den drei zentralen RRR-Prozessen Reuse (Wiederverwendung), Repurpose (Umwidmung) und Recycle (Recycling). Im dritten Jahr finalisierten die Beteiligten das Governance- und Finanzmodell.
Nachhaltiges Batterie-Ökosystem
Das Zentrum bietet eine Plattform für Wissensaustausch, F+E sowie industrielle Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Südkorea. Es kann künftig eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, dass Unternehmen die EU-Vorschriften für Batterien einhalten. Besonders aktiv wird das Zentrum bei der Entwicklung von Datenübertragungs- und Lebenszyklus-Tracking-Systemen sowie bei der Unterstützung von Recycling- und Wiederverwendungsprozessen. Es soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit des ungarischen Batterie-Ökosystems stärken.
