Außenminister Péter Szijjártó: „Abwehr ist die beste Verteidigung.“ Foto: MTI/ István Filep

Robert Bosch Kft.

F+E auch in Zalaegerszeg

Die Robert Bosch Kft. richtet ein neues Ingenieurszentrum in Zalaegerszeg ein. Außenminister Péter Szijjártó kündigte am Montag für den Standort 200 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze an.

Die Investition im Volumen von 4,2 Mrd. Forint soll bis 2025 realisiert sein. Der Staat verspricht Zuschüsse von 1,2 Mrd. Forint für die Schaffung von Arbeitsplätzen im Entwicklungs- und Testsegment des autonomen Fahrens. Szijjártó bekräftigte die Zielstellung, von „Made in Hungary“ in das Stadium „Invented in Hungary“ überzugehen. „Abwehr ist die beste Verteidigung“, meinte er zu den erfolgreichen ungarischen Krisenbewältigungen seit 2010. Dazu wolle man die größten und technologisch besonders ausgereiften Investitionen ins Land holen, weil sich das Wachstum anders nicht auf dem hohen Niveau halten lasse.

Außenminister Péter Szijjártó (M.l.) mit dem Leiter der Bosch-Gruppe in Ungarn, István Szászi (M.r.), bei der Grundsteinlegung am Montag in Zalaegerszeg. Foto: Außenministerium

Die ungarische Bosch-Gruppe unterzeichnete am Montag eine Kooperationsvereinbarung mit der István-Széchenyi-Universität. Der Bosch-Campus Zalaegerszeg wird auf 3.500 m2 rund 200 Entwicklungsingenieuren die Chance geben, an den zukunftsbestimmenden Technologien der Automobilindustrie (autonomes Fahren, Elektromobilität, KI im Verkehr) mitzuwirken, sagte der Leiter der Bosch-Gruppe in Ungarn, István Szászi. Er erinnerte an die jüngste Übergabe des Campus am Entwicklungszentrum von Bosch in Budapest, dem sich das Projekt im Südwesten des Landes nahtlos anschließe. Auch in Miskolc und Maklár (bei Eger) setze die Gruppe auf F+E-Tätigkeiten – mittlerweile jeder fünfte Mitarbeiter in Ungarn ist mit Innovationen beschäftigt.

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