MVM-Gruppe
Es braucht stabile Netze
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Das Investitionsvolumen am Standort des Theiß-Kraftwerks der Holding beläuft sich auf fast 10 Mrd. Forint (ca. 26 Mio. Euro), wovon knapp 4,2 Mrd. Forint durch Fördermittel gedeckt werden. Diese Finanzierung setzt sich aus Geldern des EU-Wiederaufbaufonds und staatlichen Mitteln zusammen.
Mit dieser Entwicklung entsteht ein modernes Speichersystem, das speziell darauf ausgelegt ist, die Volatilität wetterabhängiger Energieerzeuger auszugleichen. Durch die Kompensation von Netzschwankungen wird die Flexibilität der Stromversorgung erhöht und gleichzeitig der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert. Die technische Umsetzung erfolgt mittels Lithium-Ionen-Technologie in modularer Bauweise. Dies gewährleistet einen langfristig zuverlässigen Betrieb und eine effiziente Einbindung in die bestehende Infrastruktur und Netzkapazität des Standorts.
Die neue Anlage wird parallel zu einem bereits existierenden System geringerer Kapazität betrieben. Durch die Investition werden am Standort zwei fortschrittliche Technologien vereint, einerseits das hocheffiziente GuD-Kraftwerk mit 1.000 MW Leistung und andererseits der moderne chemische Energiespeicher. Obwohl beide Einheiten operativ unabhängig voneinander arbeiten, dienen sie dem gemeinsamen Ziel, die Integration erneuerbarer Energiequellen zu unterstützen und die Netzstabilität zu sichern. Die Fertigstellung der Energiespeicheranlage auf dem Gelände des MVM-Kraftwerks in Tiszaújváros ist bis Jahresmitte geplant.
