Foto: MTI/ Zoltán Máthé

NIO

Erstes Werk in Europa

Der chinesische Fahrzeughersteller NIO kündigte am Freitag die Errichtung eines Werks für automatische Batteriewechselstationen an.

Das Werk in Biatorbágy, das erste des Unternehmens in Europa, entsteht mit einem Investitionsaufwand von ca. 5,5 Mrd. Forint. Für die Schaffung von mehreren hundert Arbeitsplätzen erhält das chinesische Unternehmen staatliche Förderungen von 1,7 Mrd. Forint. Die Produktionshalle könnte später um ein Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungszentrum erweitert werden. NIO will in Biatorbágy jährlich 240 automatische Batteriewechselstationen in Containergröße produzieren, bis 2025 sollen weltweit 4.000 in Betrieb sein.

Das Hauptanliegen ist es, mehr Investitionen in der E-Automobilindustrie nach Ungarn zu holen. Die Bemühungen der Regierung tragen Früchte, denn mittlerweile avancierte Ungarn zu einem der weltweit führenden Länder in diesem Bereich, erklärte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (M.) bei der Projektankündigung. Szijjártó betonte, die Revolution der E-Automobilindustrie sei der entscheidendste Prozess in der Weltwirtschaft, dessen Tempo ebenfalls vom Osten diktiert werde, so dass es einen ernsthaften Kampf um die damit verbundenen Investitionen gebe.

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