Masterplast
Ende der Konjunkturdelle in Sicht
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Das gab Masterplast am Donnerstag in seinem Halbjahresbericht an der Budapester Börse (BÉT) bekannt. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg hingegen um 6% auf 2,1 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern blieb jedoch, hauptsächlich wegen ungünstiger Wechselkurseffekte, weiterhin negativ.
Das Geschäftsumfeld war europaweit von einer schwachen Marktlage geprägt. Auch die heimische Bauindustrie verzeichnet eine geringe Nachfrage, besonders bei gewerblichen und staatlichen Investitionen. Positiv hob das Unternehmen hervor, dass es trotz der Herausforderungen auf dem polnischen und ukrainischen Markt einen Umsatzanstieg erzielen konnte. Für die zweite Jahreshälfte erwartet Masterplast eine steigende Nachfrage durch sinkende Zinssätze und staatliche Förderprogramme.
Laut CEO Dávid Tibor versprechen die Entwicklung in der Baubranche und statistische Indikatoren eine Trendwende, die der Baustoffindustrie wieder Wachstum bringen könnte. Ein wichtiger Impuls wird von der neuen Fabrik für Glaswolle in Szerencs erwartet. Die Produktion soll dort im III. Quartal beginnen, wodurch es nach mehr als 15 Jahren wieder eine heimische Produktion dieses wichtigen Dämmstoffs gibt.
