Knorr-Bremse
Eisenbahn-Servicezentrum in Budapest
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Die Investition des Unternehmens, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, belief sich auf 2,5 Mrd. Forint und schuf 55 neue Arbeitsplätze.
Wie László Veres (l.), Geschäftsführer der Knorr-Bremse Vasúti Járműrendszerek Hungária Kft., informierte, werden im Zuge der Investition bei den Partnern des Unternehmens noch mehr Arbeitsplätze entstehen, als im neuen Servicezentrum selbst. Er erinnerte daran, dass sich das deutsche Unternehmen als eines der ersten nach der Wende aufgrund der gut ausgebildeten Fachkräfte, des günstigen Investitionsumfeldes und der Entwicklungsmöglichkeiten in Ungarn ansiedelte und seither hierzulande kontinuierlich weiterentwickelt. Die F+E-Tätigkeit sei auch auf Konzernebene herausragend.
Das neue Zentrum entstand in jener Halle, in der 1996 die Produktion startete und von wo aus von nun an Dienstleistungen für mehr als 100 Partner in Europa und Asien angeboten werden. Zu den Inlandskunden gehören u. a. Dunakeszi Járműjavító, Stadler Magyarország, MÁV-Start Zrt., GySEV Zrt., TS-Hungária sowie die Grampet Waggonbaufabrik in Debrecen. Das Servicezentrum wird für die Überholung von Bremssystemen der russischen, deutschen, schweizerischen und italienischen Staatsbahnen sowie der polnischen Alstom-Züge genutzt.
Die Investition stärke die deutsch-ungarischen Wirtschaftsbeziehungen weiter. Zudem könnte den vorliegenden Daten nach der jährliche Produktionswert des inländischen Fahrzeugbaus in diesem Jahr einen Rekordwert von über 10.000 Mrd. Forint erreichen, erklärte Tamás Menczer (M.l.), Staatssekretär im Außenwirtschaftsministerium.
Die deutsche Knorr-Bremse AG, der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen, rechnet in diesem Jahr mit Umsatzerlösen zwischen 6,5-6,9 Mrd. Euro. Das Unternehmen beschäftigt in 30 Ländern 27.000 Mitarbeiter. Die Knorr-Bremse Vasúti Járműrendszerek Hungária Kft. schloss 2019 mit Nettoumsatzerlösen von 122,3 Mrd. Forint und 2020 mit 125,5 Mrd. Forint sowie Gewinnen von 8,86 Mrd. bzw. 8,89 Mrd. Forint ab. In Budapest beschäftigt Knorr-Bremse knapp 2.000 Mitarbeiter. Am anderen ungarischen Standort in Kecskemét werden Ausrüstungen für Nutzfahrzeugsysteme hergestellt.
Das Foto zeigt außerdem den Generaldirektor der Nationalen Investitionsagentur (HIPA), Róbert Ésik, und den Direktor des Servicezentrums, József Kovács.
