Staatspräsidentin Katalin Novák und Ministerpräsident Viktor Orbán überreichen die hohe staatliche Auszeichnung an Osamu Suzuki. Foto: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benkő

Magyar Suzuki Zrt.

Ein großer Freund Ungarns geehrt

Osamu Suzuki wurde mit dem Großkreuz des Ungarischen Verdienstordens geehrt.

Der Präsident der Suzuki Motor Corp. nahm die hohe staatliche Auszeichnung am Mittwochabend im Sándor-Palais aus den Händen von Staatspräsidentin Katalin Novák entgegen. Anschließend empfing Ministerpräsident Viktor Orbán den Geehrten zu einem Abendessen im benachbarten Karmeliterkloster auf der Burg.

Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó hielt die Laudatio auf Osamu Suzuki, den er als großen Freund Ungarns pries, der sich unermüdlich für vertiefte Wirtschaftskontakte zwischen Ungarn und Japan einsetzte und den guten Ruf Ungarns in die Welt hinaustrug. Als der Suzuki-Konzern die Erstinvestition in Ungarn tätigte, bedurfte es dazu einer Haltung und Weitsicht, die außerordentlich viel Mut und noch mehr Vertrauensvorschuss bewies. Für Ungarn, das gerade die kommunistische Diktatur abschüttelte, war dieses Engagement der Japaner von unschätzbarem Wert.

Die Magyar Suzuki Zrt. wurde 1991 in Esztergom gegründet. Der ungarische blieb der einzige Standort der Japaner in Europa; hier investierten sie bislang nahezu 2 Mrd. Euro. In Spitzenzeiten besaß das Werk Kapazitäten von 300.000 Einheiten im Jahr, heute wird noch ungefähr die Hälfte an Autos gebaut.

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