Ungarischer Wewalka-Standort: Ab Juli 2021 kommen weitere 1.000 m2 Produktionsflächen sowie „Kühlspiralen“ hinzu. (Foto: MTI / György Varga)

Wewalka

Eigentümer: „Investition nie bereut“

Am Freitag wurde in Celldömölk im Beisein des Staatssekretärs im Außenwirtschaftsministerium, Tamás Menczer, der Grundstein für eine neue Produktionshalle der Wewalka Kft. gelegt. Der österreichische Frischteighersteller investiert knapp 5,4 Mrd. Forint (15 Mio. Euro) in das Projekt, das von der ungarischen Regierung mit mehr als 800 Mio. Forint (2,25 Mio. Euro) gefördert wird.

Der weltweit größte Frischteighersteller in Familienbesitz wird seine Produktionskapazitäten am ungarischen Standort ausweiten, die Fertigungstechnologien modernisieren und damit nicht nur die bestehenden 130 Arbeitsplätze bewahren, sondern 20 neue Arbeitsplätze schaffen. Der die Wewalka-Gruppe aus Niederösterreich seit 1990 führende Anton Gsellmann  sagte bei der Feier aus Anlass der Grundsteinlegung, er habe die Investition in Ungarn und die später getroffenen Weichenstellungen für den Standort nie bereut. Die Investition auf der grünen Wiese in der Kleinstadt östlich von Szombathely wurde im Jahre 2005 ausgeführt, ein erster Ausbau fand 2011 statt.

Staatssekretär im Außenwirtschaftsministerium, Tamás Menczer (M.l.) sowie die Wewalka-Top-Manager Anton Gsellmann (M.r.) und Johann Christoph Pendl (r.) bei der Grundsteinlegung. (Foto: MTI / György Varga)

Der hiesige Geschäftsführer Johann Christoph Pendl fügte hinzu, die Mitarbeiter hätten es mit ihrer Leistung verdient, dass dieses Unternehmen weiter wächst. Ab Juli 2021 kommen weitere 1.000 m2 Produktionsflächen sowie „Kühlspiralen“ hinzu, was ein gekühltes Umfeld für Produktion und Verpackung bedeutet. Der in Ungarn gefertigte Frischteig findet reißenden Absatz in den USA, wo die Wewalka-Gruppe seit 2015 präsent ist. Die Umsatzerlöse stiegen 2018 gegenüber dem vorangegangenen Jahr um nahezu 2 Mio. auf 8,9 Mio. Euro an – für 2019 sind die Geschäftszahlen noch nicht bekannt.

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