Uni Szeged
Eigene Medikamente
Der Medizinprofessor hob hervor, dass Universitäten, die den Modellwechsel vollzogen haben, nunmehr die Möglichkeit hätten, eigenständig zu agieren. Wie das kürzlich errichtete Herzkatheterlabor wird auch die auf Zyklotrontechnologie basierende Anlage der gesamten Region dienen. Dank der rund 3 Mrd. Forint teuren Entwicklung wird die Universität in der Lage sein, ihre eigenen radiologischen Pharmaprodukte herzustellen, für die eine erhebliche Nachfrage seitens der Gesundheitseinrichtungen besteht. Damit wird sich die Anlage laut Kalkulationen wirtschaftlich selbst tragen. Der Bauunternehmer der Anlage ist die AC Komfort Kft., Lieferant der Gerätetechnik GE Healthcare.
László Pávics, Leiter des Instituts für Nuklearmedizin, erklärte, dass die Maschinen der Einrichtung im letzten Jahrzehnt vollständig erneuert wurden und eine moderne therapeutische Abteilung eingerichtet worden sei. Mit der Anlage zur Herstellung radiologischer Arzneimittel wird die Entwicklungsreihe komplettiert. Hier soll die Routineproduktion von 6 oder 7 Produkten aufgenommen werden, die vorwiegend bei PET-CT-Untersuchungen zum Einsatz kommen. In der Anlage wird auch pharmazeutische Forschung betrieben. Experten aus den Fakultäten für Pharmazie, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften der Universität werden an der Entwicklung neuer Produkte beteiligt sein.
