Hell Energy
Eigene Aludosen für Baku
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Die Nachricht von der Großinvestition verbreitete Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó am Montag in Baku. „Hell Energy schlägt mit dem Werk, das in Kooperation mit einem Investmentfonds finanziert wird, eine weitere Brücke zwischen Ost und West“, erklärte der Minister auf einer Pressekonferenz aus Anlass der Vertragsunterzeichnung. Mit geplanten Kapazitäten von 700-800 Mio. Aludosen im Jahr, von denen die Hälfte gleich noch vor Ort abgefüllt wird, soll ab 2025 der Bedarf der Region abgedeckt werden.
Die Umsatzerlöse von Hell Energy wuchsen zuletzt um die Hälfte, während das Unternehmen zwei Drittel seines Geschäfts schon heute im Ausland abwickelt. Unter den großen Exporteuren von Erfrischungsgetränken sind die Ungarn bereits auf den 12. Platz vorgerückt. Es liege absolut im Interesse der offenen ungarischen Wirtschaft, die Ausfuhren systematisch auszuweiten – mit 142 Mrd. Euro belegte das Land im vergangenen Jahr bereits Platz 34 in der Weltrangliste. In bestimmten Segmenten sind weitere Steigerungen aber nur denkbar, wenn die Produktion nahe an den Aufnahmemarkt gebracht wird.
