Die smarte Technik gelangt im Umspannwerk am Rande der Hauptstadt zum Einsatz. Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

E.ON Hungária Zrt.

Doppelt so viel Energie gespeichert

Die Solarenergie deckt mittlerweile ein Viertel der inländischen Stromerzeugung ab. So werden Energiespeicher zum A und O der Energiesouveränität.

Das betonte der Staatssekretär des Energieministeriums, Attila Steiner, bei der Übergabe einer Speicheranlage der E.ON Hungária Zrt. am Donnerstag in Soroksár. Es sei eine strategische Aufgabe für die nächsten Jahre, den tagsüber anfallenden Überschuss an Solarenergie für die energieintensiveren Abendstunden aufzubewahren. Mit modernsten Technologien lassen sich mittlerweile bedeutende Mengen auf kleinstem Raum speichern. Der Staat hat Ausschreibungen zur Verbreitung der Energiespeicher im Volumen von 62 Mrd. Forint auf den Weg gebracht – zum Vergleich flossen in den letzten Jahren 160 Mrd. Forint in die Modernisierung der Netze.

Das aktuelle Projekt der E.ON-Gruppe brachte einen Investitionsaufwand von 785 Mio. Forint mit sich – wegen der Dringlichkeit sorgte die Regierung für eine Vorfinanzierung des eigentlich zu 45% durch EU-Gelder abgesicherten Vorhabens. Dank modernster Technologien wurden die Speicherkapazitäten an dem seit 2018 in gleicher Funktion genutzten Standort des ELMŰ-Umspannwerks Soroksár verdoppelt, die 16 Speicherschränke mit Kapazitäten von 5,5 MWh können den Strom mit einer Leistung von 2,5 MW speichern. Die smarte Technik kann bereits ferngesteuert betrieben werden.

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