Seiren-Gruppe
Die erste europäische Produktionsstätte
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Die Investition in Höhe von 15 Mrd. Forint wurde vom Staat mit 4,5 Mrd. Forint unterstützt, da hier in der ersten Phase 170 neue Arbeitsplätze errichtet werden, informierte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó. Das Werk wird den europäischen Automobilmarkt mit fast 2,5 Mio. m Kunstlederbezügen pro Jahr beliefern, die umweltfreundlich hergestellt werden und eine viermal höhere Verschleißfestigkeit aufweisen, als bisherige Produkte.
Szijjártó betonte erneut, dass die Wirtschaft ohne die Investitionen aus dem Osten nicht in der Lage gewesen wäre, angesichts der Schwierigkeiten der letzten Jahre auf der Wachstumsbahn zu bleiben. Diese Investitionen schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern bringen auch innovative Lösungen hervor, um die Wettbewerbsfähigkeit Ungarns zu stärken. Seit Beginn der Politik der Ostöffnung hat sich der Handelsverkehr mit den Ländern der Region etwa verdoppelt, die ungarischen Exporte sind um ca. 60% gestiegen. Für die in Europa tätigen Automobilhersteller ist es immer wichtiger, die Lieferketten zu verkürzen, d. h. ostasiatische Zulieferer in der Nähe zu haben. Die neuen Investitionen tragen zum dynamischen Wachstum der ungarischen Automobilindustrie bei, deren Produktionswert im vergangenen Jahr 10.000 Mrd. Forint überschritten hat.

