Audi Hungaria Zrt.
Dank KI wettbewerbsfähiger
Der Audi-Konzern betreibt weltweit mehrere Werke, die als intelligente und vernetzte Systeme funktionieren und sich auf digitale Plattformen stützen, die Informationen in Echtzeit verarbeiten können. Dies ermöglicht die schnelle Einführung neuer Funktionen, die Stabilisierung zentraler Prozesse sowie die Stärkung der Cybersicherheit in den Werken. „Digitalisierung und KI sind entscheidende Faktoren für unsere Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Michael Breme, Vorsitzender des Vorstands der Audi Hungaria. „Durch wertstromorientierte IT-Lösungen und den Einsatz von KI schaffen wir Transparenz und steigern unsere Effizienz.“
In mehreren Bereichen des Werks in Győr wurden neue IT-Lösungen und der Gebrauch von KI eingeführt. Im Motorenwerk begannen die Experten mit der Überprüfung der IT-Lösungen des Werks. Bei der wertstromorientierten Analyse wurden entlang der gesamten Prozesskette sämtliche eingesetzten Werkzeuge, Technologien und IT-Systeme erfasst. Die Ergebnisse ermöglichen eine präzise Analyse der Geschäftsprozesse und beschleunigen die Identifizierung weiterer Digitalisierungspotenziale. Darüber hinaus unterstützt die Methodik die Betriebs- und Wartungsprozesse bei der Fehlersuche. Das Unternehmen arbeitet derzeit an der Ausweitung der Methodik, von der erhebliche Kosteneinsparungen erwartet werden.
Die KI-basierten Systeme unterstützen u. a. Produktion, Qualitätssicherung sowie zunehmend auch die Produktentwicklung und die Planung der Fertigungstechnologien. Anwendungen wie Predictive Maintenance, automatisierte Fehlerdiagnose und virtuelle Modellierung durch digitale Zwillinge reduzieren die Anzahl physischer Tests, sparen sowohl Zeit als auch Kosten und erhöhen die Produktivität.
