Teilnehmer des Camps vor dem Innovationspark der Széchenyi-Universität in Győr. Fotos: Gergely Nagy/ Széchenyi-Universität

Audi Hungaria Zrt.

Camp für nachhaltige Zukunft

Studenten von 20 Universitäten weltweit suchten im Rahmen des „Audi Development Camp“ nach nachhaltigen Lösungen für reale Unternehmensprobleme. Die Initiative wurde gemeinsam von der István-Széchenyi-Universität in Győr und der Audi Hungaria organisiert.

Das in Kooperation durchgeführte Programm fand mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung seinen würdigen Ausklang. Insgesamt nahmen Studenten aus 17 Ländern daran teil. Im Fokus des diesjährigen Camps stand die ESG-basierte Analyse des Wassermanagements bei Audi Hungaria. Das Unternehmen betreibt in Győr ein Automobilwerk, ein Motorenwerk, ein Entwicklungszentrum sowie ein Dienstleistungszentrum.

„Die Themenwahl entsprach in besonderer Weise den strategischen Zielen sowohl der Széchenyi-Universität als auch von Audi Hungaria. Es ist vorbildlich, dass sich die Teilnehmer anhand einer realen industriellen Herausforderung mit ESG-Aspekten auseinandersetzen konnten. Ein bewusster Umgang mit Wasser in der Industrie ist von entscheidender Bedeutung, da es sich um eine begrenzt verfügbare Ressource handelt. Ihre Verschwendung birgt nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Risiken. Die Transparenz und Effizienz eines solchen Systems ist nicht nur für die Optimierung von Betriebsprozessen unerlässlich, sondern bildet auch die Grundlage für eine nachhaltige Industrie der Zukunft“, erklärte Dr. András Torma, Leiter des Lehrstuhls für Angewandte Nachhaltigkeit an der Universität und Experte der Umweltschutzabteilung von Audi Hungaria.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die einwöchige Zusammenarbeit einen bedeutenden Beitrag zu ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung leistete. „Dieses Programm war eine äußerst spannende Gelegenheit für mich“, sagte Matthew Pickering, Student des Automatisierungsingenieurwesens an der Quinnipiac University in den USA, der zum ersten Mal in Europa war. „Ich hatte nicht nur die Möglichkeit, eine führende Industriestadt kennenzulernen, sondern konnte auch über den Atlantik reisen und mein bereits erworbenes Wissen in einem realen Umfeld anwenden. Der Unterschied zwischen theoretischem Unterricht und praktischer Erfahrung ist enorm.“

Dr. András Torma, Leiter des Lehrstuhls für Angewandte Nachhaltigkeit und Experte der Umweltschutzabteilung von Audi Hungaria.

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