Mercedes-Benz
Burzer: Der C-Klasse EQ kommt aus Kecskemét
Diese Zahlen nannte der CEO der Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft., Jens Bühler, bei der Veranstaltung mit Handelsminister Péter Szijjártó am Mittwochabend (von der wir vorab bereits gestern berichteten). Im Beisein des Ministers und des Produktionsvorstands der Mercedes-Benz Group AG, Jörg Burzer, wurde ein neues F+E-Zentrum in Kecskemét angekündigt. Burzer versprach die größte Produktoffensive in der Geschichte des Premiumherstellers, mit mehr als 40 komplett neuen sowie „Facelift“- Modellen innerhalb weniger Jahre.

Von Rastatt bis Ungarn
Nach erfolgreichen Anläufen in Rastatt (Elektro-CLA) und Bremen (GLC) werden in Kürze AMG-Modelle als Stromer in Sindelfingen sowie der GLB und die neue C-Klasse mit elektrischem Antrieb aus Kecskemét folgen. Der ungarische Konzernstandort wird an der Integration der Prototypen und der frühen Fahrzeugentwicklung für die neuen Plattformen mitarbeiten, erläuterte das Vorstandsmitglied. „Diese enge deutsch-ungarische oder sagen wir ungarisch-deutsche Zusammenarbeit wird das Portfolio des Standorts Kecskemét entscheidend in Richtung Innovationskraft und Entwicklungen verschieben“, betonte Burzer.
Zahlreiche gute Ideen exportiert
Der CEO der ungarischen Tochtergesellschaft, Jens Bühler, ergänzte, in der Fertigung in Kecskemét wurden schon in der Vergangenheit zahlreiche gute Ideen entwickelt und in die globalen Fertigungsnetzwerke von Mercedes-Benz „exportiert“. „Nachdem wir unsere Fertigungsflächen nun praktisch verdoppeln konnten, wollen wir die Entwicklungserfolge mit dem neuen F+E-Zentrum vertiefen.“
Das Mercedes-Benz-Werk in Kecskemét produziert seit 2012, in die Werkserweiterung um Karosseriewerk, Montagewerk und Batterieendmontage flossen in den letzten Jahren mehr als 1 Mrd. Euro. Das Unternehmen fertigte im vergangenen Jahr mit rund 4.500 Beschäftigten knapp 150.000 Pkw und erzielte bei Umsatzerlösen von nahezu 4,2 Mrd. Euro ein Ergebnis nach Steuern von rund 60 Mio. Euro.
