VIG-Aegon-Deal
Brüssel gibt grünes Licht
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Die EU-Kommission gab grünes Licht für die Übernahme durch die Vienna Insurance Group (VIG) hinsichtlich der Ländermärkte Ungarn, Polen und Rumänien. (Der Deal mit Aegon umfasst zudem die Türkei, wo die Genehmigung bereits früher erteilt wurde.) Die VIG-Gruppe sprach in diesem Zusammenhang von konstruktiven Gesprächen mit dem Finanzministerium in Budapest, nachdem das ungarische Innenministerium im April überraschend ein Veto gegen die Transaktion eingelegt hatte. Ungarn wollte keinen Verkauf an einen ausländischen Investor, die VIG versteht sich hierzulande jedoch als heimischer Akteur. Die Österreicher hoffen noch im II. Halbjahr auf eine konstruktive Lösung.
Das Geschäft zwischen VIG und Aegon kam Ende 2020 zustande. Demnach kaufen die Österreicher den Niederländern ihre Beteiligungen in der Region für 830 Mio. Euro ab. Dafür erhalten sie rund 4,5 Mio. Kunden, ein Prämienvolumen von 600 Mio. Euro im Jahr und ein zu verwaltendes Pensionsvermögen von 5 Mrd. Euro.

