Foto: Außenministerium

Hajdúhús 2000 Kft.

Branche überstand die Stresstests

Der Fleischverarbeitungsbetrieb in Debrecen hat seine Kapazitäten für 2,6 Mrd. Forint erweitert. Der Staat gewährt 1 Mrd. Forint an Zuschüssen, weil die Hajdúhús 2000 Kft. im Gegenzug die Verpflichtung einging, ihre 190 Arbeitsplätze zu bewahren.

Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó erklärte, auch in einer Krise dürften die großen nationalen Zielstellungen wie Vollbeschäftigung nicht aus den Augen verloren werden. Deshalb setzt die Orbán-Regierung in gleicher Weise wie zur Zeit der Corona-Krise auch heute wieder auf die Förderung von Investitionen. „Was einmal funktioniert hat, wird auch jetzt wieder funktionieren. Ungarn wird der Rezession entgehen, in die Europas Wirtschaft wilden Schrittes stürmt“, meinte der Ressortleiter. Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg sind wie Stresstests für die Nahrungsmittelindustrie und verdeutlichten, dass ein Vorhandensein der entsprechenden Kapazitäten im Interesse der nationalen Sicherheit sei. „Wir wollen von immer mehr Produkten der Nahrungsmittelindustrie sagen können, dass wir mehr herstellen, als wir selbst verbrauchen“, verwies der Minister auf den in Krisenzeiten gestärkten Anspruch einer autarken Versorgung.

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