Bosch-Gruppe Ungarn
Szászi wird Industrieprofessor
Die BME zeichnet seit 2017 herausragende Praktiker aus, die zur Hochschulbildung beitragen. Die Nominierung erfolgt durch den BME-Habilitationsausschuss und den BME-Promotionsrat und wird vom Senat der Universität genehmigt. Dr. István Szászi betonte bei der Titelverleihung die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Ausbildung. Die technologische Entwicklung habe sich dermaßen beschleunigt, dass eine engere Verbindung zwischen Ausbildung und Industrie unverzichtbar geworden ist.
Würdigung für praxisnahe Ausbildung
Bosch fördert seit Jahren ein Innovationsökosystem, welches die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft stärkt. Die Ernennung zum BME-Honorarprofessor motiviere engagierte Fachleute wie bei der Bosch-Gruppe, die Zukunft der Ingenieursausbildung aktiv mitzugestalten. Rektor Prof. Charaf Hassan würdigte die BME als wichtigen Akteur in der ungarischen Automobilindustrie und hob die Rolle von Szászi bei der Stärkung des Industrie-Hochschul-Ökosystems hervor.
Durch seine fortlaufenden Vorlesungen trage er zu einer praxisnahen Ingenieursausbildung bei. Die 17-jährige Zusammenarbeit zwischen Bosch und BME umfasst zahlreiche gemeinsame Projekte. Ein besonderes Highlight stellt das Kompetenzzentrum für innovative Fahrzeugtechnologien an der Fakultät für Verkehrs- und Fahrzeugtechnik dar, das sich auf Antriebsstränge für Elektrofahrzeuge spezialisiert hat. Die technische Ausstattung des Zentrums ist in der ungarischen Hochschullandschaft einzigartig.
Mehrfach ausgezeichnet für Innovationen
Dr. István Szászi, geboren in Mátészalka und BME-Absolvent, kann eine beeindruckende Karriere vorweisen. Sein Weg führte vom Doktoranden über den Assistenzprofessor bis zum Leiter der Bosch-Gruppe in Ungarn und der adriatischen Region seit 2021. Er engagiert sich in verschiedenen wichtigen Institutionen, darunter der Ungarische Ingenieursakademie und der Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer (DUIHK).
Seine Leistungen wurden mehrfach gewürdigt, u. a. mit einem Sonderpreis des Managerverbands mit Volkswagen für Innovationen (2022) für die Entwicklung der Elektromobilität sowie dem Dénes Gábor-Preis (2023) für herausragende Beiträge zur technologischen Innovation und ingenieurwissenschaftlichen Forschung.
