(Foto: MTI / KKM)

BHS Trans

Grundsteinlegung für Logistikzentrum

„In der ungarischen Wirtschaft sind internationale Unternehmen überaus wichtig, ihre Seele bilden jedoch ungarische Firmen“, erklärte Außen- und Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (2.v.l.) bei der feierlichen Grundsteinlegung des neuen Logistikzentrums der BHS Trans Kft. im südlichen Gewerbepark von Debrecen.

BHS Trans baut in Ungarn in diesem Jahr vier Logistikzentren mit einer Gesamtgrundfläche von 22.000 m2 im Gesamtvolumen von 7,6 Mrd. Forint und schafft damit 165 neue Arbeitsplätze. Die Regierung gewährt dafür nicht rückzahlbare Bargeldförderung in Höhe von 3,4 Mrd. Forint. Nach der Corona-Pandemie entsteht ein neuer Wettbewerb in der Weltwirtschaft, jetzt werden die Positionen von jenen Unternehmen entschieden, die Entwicklungen umsetzen, sie werden zu den Gewinnern gehören, sagte Szijjártó weiter. Immer mehr ungarische Unternehmen sind mittlerweile auch im Ausland wettbewerbsfähig, so auch die BHS Trans Kft. mit einer Flotte von 500 Lkw.

„Dank unserer zentralen Lager und unseres Depotnetzwerks mit landesweiter Abdeckung können wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden durch komplexe Dienstleistungen erhöhen. Unser Ziel ist, unseren Kunden individuelle und innovative Logistiklösungen auf höchstem Dienstleistungsniveau anzubieten. Um unsere Dienstleistungen erweitern und effizienter machen zu können, haben wir uns entschieden, europaweit Filialniederlassungen zu eröffnen. 2011 haben wir uns zum Ziel gesetzt, zu einem bestimmenden Akteur des Logistiksegments zu avancieren, dies haben wir bereits erreicht“, erklärten Geschäftsführer Gábor Herbszt (2.v.r.) und Zsolt Blága (r.), Senior-­Logistikmanager der BHS Trans Kft.

Debrecens OB László Papp (l.) verwies darauf, dass im erst vor vier Jahren errichteten südlichen Gewerbepark bislang 1.200 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Im Rahmen der von der Regierung in der vergangenen Woche abgesegneten Strategie „Debre­cen 2030“ erfolgen im Gewerbepark weitere Infrastrukturentwicklungen in Höhe von 2,5 Mrd. Forint. Zu den weiteren Plänen der Stadt gehöre zudem die Errichtung eines Business­parks für KMU auf 15 ha.

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