MOL

Bewerbung um Abfallkonzession

Der Mineralölkonzern MOL hat ein verbindliches Angebot um die staatliche Abfallwirtschaftskonzession abgegeben.

Der geplante Einstieg von MOL in die Abfallwirtschaft steht in vollem Einklang mit der Strategie 2030+ „Shape Tomorrow“ des Unternehmens, die auf Investitionen in eine neue, kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft abzielt.

Die Konzession soll voraussichtlich am 1. Juli 2023 in Kraft treten und für die Dauer von 35 Jahren gelten. Im Rahmen der Konzession könnten jährlich etwa 4,5-5 Mio. t Abfall gesammelt und behandelt werden. Der Bieter, der den Zuschlag erhält, wird für die Organisation und Bereitstellung der gesamten kommunalen Abfallwirtschaft in Ungarn verantwortlich sein.

Das verbindliche Angebot von MOL beinhaltet dies sowie die Entwicklung der Infrastruktur für Abfallbehandlung in Höhe von 50 Mrd. Forint in den ersten 10 Jahren. Darüber hinaus verpflichtet sich das Unternehmen, innerhalb der ersten fünf Jahre des Konzessionsvertrags eine neue Anlage zur Verbrennung fester Kommunalabfälle mit einer Kapazität von jährlich über 100.000 t zu bauen.

MOL erinnerte daran, dass eines der Hauptziele der Unternehmensstrategie darin besteht, zum führenden regionalen Akteur der Kreislaufwirtschaft zu avancieren und bis 2050 kohlenstoffneutral zu werden. Zu diesem Zweck wird die Gruppe bis 2030 jeden zweiten Dollar in nachhaltige Projekte und in den nächsten fünf Jahren rund 1 Mrd. USD in Projekte investieren, die die Kreislaufwirtschaft unterstützen. „Wir verfügen über jahrelange Erfahrungen im Recycling hinsichtlich unserer eigenen Abfälle wie Altreifen oder des Recycling von Altspeiseöl und Kunststoffen. Wir wollen dieses Wissen nun auf die gesamte Abfallwirtschaft innerhalb der Konzession ausweiten“, erklärte Oszkár Világi, Vize-CEO der MOL-Gruppe.

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