Den MOL-CEO Zsolt Hernádi holte die Tankstellenmisere vor dem Wochenende an einer Sommer-Universität ein. Foto: MTI/ János Vajda

Tankstellenmisere

Bei fünfzig Litern ist Schluss

Seit Freitag gelten strengere Regeln beim Betanken von Fahrzeugen.

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9 Antworten auf “Bei fünfzig Litern ist Schluss

  1. Tja. Das sind nun einmal die Folgen von Preisdiktaten.
    Mittelfristig gefährden sie die Versorgungssicherheit.

    In Österreich kann man jedenfalls seinen Tank füllen, auch wenn OMV mit technischen Problemen kämpft. Als Ausrede für die ungarische Misere taugt OMV jedenfalls schon mal nicht.
    Landwirtschaftliche Maschinen werden auch nicht erst seit Sommer 2022 betankt.
    Und ein Feuer bei MOL lässt auch nicht gleich die Benzin-Versorgung zusammenbrechen.

    Der wahre Grund ist eigentlich recht simpel:
    Niemand will Waren verkaufen, wenn er damit Verluste macht.

    1. Die Folge von Sanktionen und Autofeindlichkeit (“Klima”-Hysterie) ist es. Bei Ihnen (Deutschland) wird aber das Benzin seit 2019 noch künstlich verteuert, so daß man sich nur wenig Benzin leisten kann, und das wird auch noch als Sinn der Sache propagiert.
      Ihre Partei gründet sich auf Marx und hat die DDR mit ihren Preisdiktaten seit den Ostverträgen ohne Vorbehalt unterstützt, auch jeden beschimpft, der noch gegen die DDR war.

      1. In Deutschland kann man tanken, soviel man möchte.
        Mittlerweile ist der Sprit sogar billiger als in den Nachbarländern Deutschlands.
        Und in Österreich gibt es trotz ausgefallener OMV-Raffinerie keine Beschränkungen, wie in Ungarn.
        Preisdikatete ala Sowjet-Staatswirtschaft führen nun einmal zu Versorgungsproblemen – das lehrt die Geschichte.

        1. Blödsinn. Dann wäre ja wohl nicht nur Ungarn betroffen.
          Zumal sich Ungarn gar nicht am Ölembargo beteiligt und weiterhin Öl aus Russland bezieht.
          Das ist die Folge der Preisdiktate, wie man sie aus Sowjet-Zeiten kennt – damals hatten sie auch zu Versorgungsengpässen geführt.

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