Zero Waste Group Kft.
Beheizen mit Abfällen
Die österreichische Zero Waste Group Kft. hat als Partner des Abfallkonzessionärs MOHU rund 5 Mrd. Forint für das Werk in die Hand genommen, in dem jährlich 120.000 Tonnen Abfälle zu alternativen Brennmaterialien für Zement- und Kraftwerke weiterverarbeitet werden sollen. Mitinhaber Rudolf Wiedner betonte, man habe allein rund 1,5 Mrd. Forint in ein Sicherheitssystem mit Wärmebildkameras sowie in einen Feuerlöschteich mit 750 m3 Wasser investiert, um das Risiko von Bränden durch Batterien und Akkus zu reduzieren. Außerdem plant die Gruppe einen weiteren Betrieb, in dem Kunststoffflaschen automatisch nach Farben sortiert werden.
Im neuen Pfandsystem der MOHU haben die Bürger seit dem vorigen Sommer bereits mehr als 2 Mrd. Flaschen, Dosen und andere Getränkebehälter zurückgegeben. In diesem Jahr liegt die Rücknahmequote stabil über 80% – diese rasante Entwicklung ist in der EU beispiellos. Die Zielstellung lautet, den Anteil von Abfällen, der auf Deponien entsorgt wird, in allen Rohstoffgruppen unter 10% zu drücken.

