Gránit Bank
Aus Nussbaum wird Granit
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Aus dem Nussbaum wird Granit, was aber nicht so weit her gegriffen ist, nachdem die Gránit Bank im November 2023 eine Mehrheit an der seit 2009 am Markt tätigen Diófa-Fondsverwaltung übernehmen konnte. Der Fondsverwalter firmiert fortan unter dem Namen Gránit Alapkezelő, mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 900 Mrd. Forint und einem Immobilienvermögen von geschätzten 380 Mrd. Forint. (Das Portfolio umfasst Flächen von 280.000 m2.) Dementsprechend konzentriert sich die Tätigkeit auf Investitionen in Immobilien.
Die Gránit Bank startete einst als digitale Bank und will nun zu einem „Full Service“-Geldinstitut avancieren, erklärte CEO Éva Hegedüs. Mit einer Bilanzsumme von am Jahresende 2023 erwarteten 1.270 Mrd. Forint betrachtet man sich selbst als Nr. 9 unter den hiesigen Handelsbanken. Das Ergebnis vor Steuern von 13 Mrd. Forint aus 2022 übertraf die Gránit Bank bereits Ende September 2023 deutlich – mit 17,7 Mrd. Forint binnen neun Monaten.
