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Robert Bosch Kft.

Auf in eine abgasfreie Zukunft

Binnen vier Jahren hat sich die Popularität von Elektroautos hierzulande verdreifacht.

Das ergab eine Erhebung des Marktforschungsinstituts Medián im Auftrag der Robert Bosch Kft. Im einheimischen Fahrzeugpark verfügen mittlerweile fünf von einhundert Fahrzeugen über einen alternativen Antrieb, was als wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine abgasfreie Zukunft betrachtet werden kann. „Der Bedarf der Bevölkerung an umweltschonenden Autos nimmt spürbar zu“, resümierte der Direktor für die Entwicklung der Elektromobilität des Bosch-Entwicklungszentrums Budapest, Péter Gergen. Bosch sei offen für alle zukunftsweisenden Antriebstechnologien.

Nachdem sich der Diesel im Vergleich zur jetzigen Befragung vor vier Jahren in Ungarn noch im Vormarsch befand, liegen bei der Frage nach dem nächsten Wunschauto heute Elektroautos, (Plug-in-) Hybridfahrzeuge (je 27% Nennungen) und Benziner (26%) praktisch gleichauf; nur noch 9% würden einen Diesel kaufen. Für Elektroautos sprechen neben dem Umweltaspekt die niedrigen Wartungskosten und die leise Fortbewegung. Unterm Strich erwarten die Ungarn jedoch von ihrem Auto, dass es zuverlässig funktioniert und bequem ist. Erst danach folgen Haltungskosten und Umweltschutz. Bei Bosch geht man davon aus, dass 2035 bereits 60% der Neuzulassungen Stromer sein werden.

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