BorgWarner
Absolutes Vertrauen in Mitarbeiter
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Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó sprach bei der Ankündigung des Investitionsprojekts am Montag in Budapest von einem weiteren Beleg, dass Ungarn zu den Gewinnern des neuen Zeitabschnitts in der europäischen Wirtschaft gehört. Die Umstellung der Automobilindustrie auf die Elektromobilität gehe besonders rasant vonstatten; die Regierung suche hier die bestmögliche Zusammenarbeit mit den Marktakteuren. Das US-Unternehmen beschäftigt schon heute mehr als 1.000 Mitarbeiter in Ungarn. Weil das aktuelle Projekt zusätzlich 60 Arbeitsplätze schafft, wird es vom Staat mit 5 Mrd. Forint bezuschusst. Szijjártó unterstrich das Bemühen der Orbán-Regierung, möglichst viele Fabriken und Zentralen der „neuen grünen Industrie“ Europas nach Ungarn zu holen. Neben den drei deutschen Premiumherstellern hätten sich mittlerweile fünf der TOP10-Batteriehersteller der Welt für Ungarn entschieden. Diese rasante Entwicklung sei ohne das entsprechende Hinterland nicht machbar, zu dem der Minister auch den US-Zulieferer zählte.
Werksdirektor Attila Bogár verwies auf den harten Wettbewerb innerhalb des Konzerns, um diese Investition an Land zu ziehen. „Aber schließlich konnte Oroszlány die Investition gewinnen, nicht zuletzt, weil das Unternehmen hier absolutes Vertrauen in seine Mitarbeiter besitzt.“
