MOL-Gruppe
Absichtserklärung für NIS
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Wie berichtet, hatte Serbien Anfang der Woche seine Zustimmung dazu offiziell erteilt. Mit Abschluss der Transaktion übernimmt MOL bedeutende Anteilsverantwortung und Managementrechte an dem Unternehmen, das Serbiens einzige Ölraffinerie betreibt, und stärkt damit seine Präsenz auf dem Energiemarkt der Region Mittel- und Südosteuropa weiter. Der Kaufvertrag soll bis zum 31. März unterzeichnet werden.
Laut Absichtserklärung erstreckt sich die Transaktion über die Ölraffinerie Pančevo hinaus auf das Einzelhandelsnetz von NIS sowie auf das Portfolio im Bereich der Kohlenwasserstoffexploration und -produktion. Das Unternehmen betreibt fast 400 Tankstellen in Serbien, Rumänien und Bosnien-Herzegowina.
Laut MOL-CEO Zsolt Hernádi engagiert sich sein Unternehmen gemeinsam mit dem serbischen Staat für die weitere Stärkung der Versorgungssicherheit Serbiens und der Region. Die Energiesouveränität von Binnenländern erfordere die Zusammenarbeit leistungsstarker, verlässlich arbeitender lokaler Raffinerien sowie die Einbindung starker Partner. Daher verhandelt die MOL-Gruppe mit dem staatlichen Ölkonzern der Vereinigten Arabischen Emirate, ADNOC, über einen möglichen Einstieg als Juniorpartner von NIS.
Die 1968 in Betrieb genommene Ölraffinerie Pančevo spielt seither eine Schlüsselrolle in der serbischen Energieversorgung. Ihre jährliche Verarbeitungskapazität beträgt rund 4,8 Mio. t Rohöl. Hauptsächlich produziert sie Euro-5-Diesel- und Benzinkraftstoffe, LNG, petrochemische Produkte, Heizöl, Bitumen und andere Erdölprodukte, die den EU-Standards entsprechen.
