Vignetten
Wer vorausschauend plant, fährt auch weiterhin mit der Komitats-Vignette am besten. Foto: MTI/ György Varga

Autobahn-Vignetten

Hier sind die neuen Tarife!

Die Mautgebühren für die Benutzung von Schnellstraßen steigen ab Januar um bis zu 70%!

Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+

Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.

Zum Abo-Bestellformular

43 Antworten auf “Hier sind die neuen Tarife!

  1. Dies zielt – wieder einmal – allein auf die Ausländer ab.
    Unsolidarisch und egoistisch.

    Die Ausländer sollen das ungarische Autobahnnetz finanzieren.
    Das ungarische Autobahnnetz ist so lang wie das österreichische und doch kostet in Österreich eine 10-Tages-Vignette 9,90 Euro während die Orban-Regierung 14 Euro verlangt.
    Dabei fährt man in Österreich durch Berge und meist 3-spurig.

    Noch dreister ist es bei der Monatsvignette:
    Während man in Österreich 29 Euro für 2 Monate bezahlt, sind es in Ungarn dann 44,50 Euro.

    1. Quatsch, die Vignette muss jeder haben. Die belastet uns hier genauso. Aber die Strassenkonzession ging ja auch an den Gas- und Wasser Installateur. Der ist ja jetzt verheiratet, da braucht man schon den einen oder anderen Forint mehr ;-). Ausserdem ist er nicht mehr Nummer 1 in der Liste der reichsten in Ungarn.

      1. Es macht schon einen Unterschied, wer eine Jahresvignette und wer 10-Tages- oder Monatsvignetten kauft. 😉
        Wenn dann wenigstens das Autobahnnetz zügiger ausgebaut würde.
        Die M1 ist ziemlich überlastet und in keinem wirklich guten Zustand mehr.
        Die M44 beginnt und endet im Nichts.
        Die M8 besteht letztlich aus einer Autobahnbrücke.

        In Österreich bekomme ich jedenfalls mehr geboten für mein Geld.

        Aber das ist ja das Problem mit der Korruption: Es geht nichts so voran, wie es eigentlich möglich wäre.

        Bezeichnend ist doch auch, dass geplante Streckenverläufe oft noch nicht eindeutig festgelegt sind.
        Da kann man noch nette Landgeschäfte tätigen.

    2. Sind Sie wieder aus dem Kommentar-Urlaub zurückgekehrt? Ihre inhaltlosen Beiträge werden auch 2023 nicht besser: es trifft nicht allein Ausländer, die Vignettenpreise treffen sämtliche Benutzer der Autobahnen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
      Vermutlich verwechseln Sie das mit den Mautplänen vom Doofrind und B. Scheuert, die wirklich direkt und ausschließlich Ausländer abkassieren wollten, was dann erwartungsgemäß vom EuGH wieder kassiert wurde (das hätte freilich auch jedes Erstsemester Jura voraussehen können).
      Für Sie persönlich hoffe ich, dass Sie einen angenehmen Jahreswechsel hatten. Mmmmhhh, vielleicht mit der Partyszene in Berlin-Neukölln?!

      1. Also mal für diejenigen, die Schwierigkeiten haben Zusammenhänge zu erfassen und durchschauen.

        Jemand der in Ungarn lebt und dort mit seinem Auto unterwegs ist, kauft eine Jahresvignette, deren Preis kaum erhöht wurde.
        Wer hingegen nur wenige Tage oder nur während eines begrenzten Zeitraums in Ungarn unterwegs ist, der kauft – ja richtig – eine 10-Tages oder Monatsvignette, deren Preis die Orban-Regierung erheblich erhöht hat

        So.
        Und wer lebt wohl in Ungarn?
        Und wer ist nur eine bestimmte kurze Zeit in Ungarn?

        Muss ich die Antwort liefern oder kommen sie nun selbst darauf?

        1. “Quatsch zum Quadrat”, um Hern Rieger noch zu toppen, dem Sie ja auch wieder nicht Recht geben wollen.
          Die Regierung hat die Preise für die beliebtesten Vignetten am wenigsten erhöht. Vielleicht um die eigenen Bürger nicht noch mehr zu schröpfen, vielleicht um weniger Inflationsdruck auszulösen. Aber egal, was hier in Ungarn passiert, Sie finden immer den Topf zu Ihrem Deckel, um in allem böse Absichten der Orbán-Regierung zu erkennen. Sonst regelt bei Ihnen doch auch alles der Markt, also nur Mut zur Erkenntnis: Jene Ausländer, denen knapp 15 Euro zu viel sind, werden Ungarn künftig meiden.

          1. Ich denke eher Quatsch hoch 3. Wenn er nicht eine stets beschränkte Sichtweise hätte, wonach am Ende die Bösen immer auf der gleichen Seite stehen müssen, würde er auch wissen, dass Kurzzeitvignetten in jedem Land überdurchschnittlich teuer sind. So stehen die Kosten für die 10-Tages-/Wochen- und Jahresvignette in CZ aktuell bei 310/440/1500 CZK, die Slowakei will 10/14/50 €. Von der Schweiz möchte man gar nicht erst reden: da gibt es nur eine Jahresvignette für 40 Franken. Was für dreiste Abzocker!!! Dagegen sind die ung. Vignetten echte Schnäppchen!

            1. Ist das Wort “Quatsch” eigentlich das einzige, das Sie lesen können?

              Im Artikel steht geschrieben:
              „Wochenvignette“, deren Preis um 44% auf 5.500 Forint (knapp 14 Euro) steigt. …
              Die deftigste Steigerung um 70% erlebt derweil die Monatsvignette, die fortan 8.900 Forint kostet. ”
              Bei der Jahresvignette für die Ungarn “sind es nur 5% mehr als 2022.”

              Dieses typische Herausreden ala: Aber die Schweizer sind ja noch viel schlimmer, ändert daran nichts.

          2. Es gibt keinen Markt, wenn der Staat die Preise diktiert.
            Das sollten Sie eigentlich auch wissen.

            Erklären Sie doch mal den Grund für den Unterschied von 5% bei Jahres- und 70% bei Monatsvignette.
            Und vielleicht denken Sie auch mal darüber nach, wer die Jahresvignette kaufen wird.

            Man darf sowieso gespannt sein, wie die Tourismusbranche die enormen Preissteigerungen in Ungarn den Ausländern verkaufen wird. 😉

            1. Bekommen Sie wirklich nichts auf die Kette? Diese Preissteigerungen sind im Lichte der vorgenannten Preise nichts weiter als eine Angleichung an die – sprichwörtlich – Verhältnismäßigkeiten im Ausland. Die Kurzzeitvignetten waren in Ungarn bisher dramatisch zu billig.
              Hetzen Sie gegen die Schweizer!! Aber verschonen Sie uns hier mit Ihrer Borniertheit.

              1. Angleichung an was?
                Österreich bietet mehr zu niedrigeren Preisen.

                Die ungarischen Vignetten waren noch nie billig.

                Sie erzählen etwas über die Schweiz, deren Jahresvignette billiger ist, als zwei ungarische Monatsvignetten.

                Die enormen Steigerungen der Preise passen aber eh sehr gut zur Inflationsbeschleunigungspolitik der Orban-Regierung. 🙂

                Übrigens hat Stefans Mama wohl etwas die gute Erziehung schleifen lassen. 😉

                1. Mein Gott Alex, wenn in Ungarn alles so Scheiße ist und in Österreich so viel mehr geboten wird, dann bleiben Sie doch einfach bei Felix Austria und machen einen großen Bogen um Ungarn! Niemand wird Sie hier vermissen!! Echt.
                  “Angleichung an was?” (gutes Deutsch wäre “Angleichung woran?) – an das Preisverhältnis der Kurzzeit- an die Langzeitvignette. Können oder wollen Sie es nicht verstehen? Wahrscheinlich beides. Jetzt müh(t)en sich hier schon 3 Leute ab, Ihnen diese Bildung zukommen zu lassen, aber Sie wehren sich mit Kräften dagegen.
                  Und was für ein tradiertes Weltbild haben Sie? Nur “Mama” ist für die Erziehung verantwortlich?? Abgesehen davon, dass man in Ihren Kreisen wohl eher von “Elternteil 1” spricht, sind ja wohl auch die Männer dafür zuständig! Schade, dass Sie dieses Glück wohl nicht hatten, aber es erklärt vielleicht diese eierlosen Argumentationen.

    3. “Dabei fährt man in Österreich durch Berge und meist 3-spurig.”
      In Ungarn fährt man zwischen den Hügeln herum oder in der weiten Puszta an den Nilpferden vorbei. Ganz wie in Bayern, wo die Autos auf Autobahnen auch nicht durch Tunnels müssen. Aber da kostet alles sogar Nix für Autofahrer aus der Ostmark.

  2. Herr Hatzig, Sie haben da nur bedingt recht. Ich stehe zu Herrn Ackermann, wem das zuviel ist sollte nicht nach Ungarn reisen. Aber man kann da schon mal nach den Berechtigungen für Strassenmaut Allgemein fragen. Nachdem die Aurofahren durch weit über 50% auf den Sprit schon zu erheblichen Einnahmen für den Staat sorgen, zudem noch die Autosteuer.
    Aber hier dermassen stur zu argumentieren, da sollten Sie schon mal die Zusammenhänge hier vor Ort berücksichtigen. Wenns nichts schlimmeres geben würde als die Preiserhöhung der Autobahnvignetten.

    1. Nun. So können Sie bei jeder Preiserhöhung argumentieren.
      Da würde auch dieses Beispiel passen: “Wenn es ihnen zu teuer ist, müssen sie ja nicht heizen.”
      Es geht um die unterschiedlichen Preiserhöhungen. Bedenkt man die Inflation, sind die 5% bei der Jahresvignette sogar eine Preissenkung. Andererseits dann die enormen Erhöhungen bei Zeiträumen, die vor allem Ausländer treffen.
      Das passt zu der Abschottungspolitik, die Orban aktuell betreibt – gegen die Ausländer.
      Solche Artikel sind mittel- und langfristig verheerend:
      https://www.nzz.ch/wirtschaft/viktor-orban-sondersteuern-aergern-auslaendische-firmen-ld.1716119?reduced=true
      Selbst in der “Autozeitung” kommt Markus Bach zu diesem Fazit, bzgl. der Investitionen der deutschen Autoindutrie in “das in der EU isolierte Ungarn”:
      “Dafür nehmen sie zweifelhafte Rahmenbedingungen in Kauf. Und setzen auf Risiko: Denn gerade 2022 hat mit China und Russland gezeigt, wie wichtig politische Verlässlichkeit für eine Standort-Entscheidung ist.”

  3. Herr Hatzig, ich gebe Ihnen da ja bedingt recht, aber jetzt behaupte ich mal, dass es uns eben auch trifft.
    Auch die Erhöhung der Kurzzeitvigtnetten. Und hier nur für Sie die Begründung. Wir haben als Unternehmen mehrere Firmenfahrzeuge, die wir den Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Die haben in der Regel eine Jahrevignette , hier konkret zu nserem Beispiel, im Pest Megye. Fahren die aber ins Ausland zu Verhandlungen müssen die alle zusätzlich eine 10 Tages oder wenn Sie sich länger dort aufhalten eine Monatsvignette kaufen. Jahresvignette rentiert sich nicht, da sie ja nicht mindestens 6 mal ins Ausland reisen, und vor allem deshalb nicht weil es vorher nicht absehbar ist. Das belastet un sgenau so, wie jeden anderen, auch die Ausländer. Nur können wir deswegen nicht unseren Standort verlegen, der Reisende kann aber sehr wohl seinen Urlaubsort auswählen. Sie schiessen da klar übers Ziel hinaus.

  4. Zu ihrem Argument vom Standort, wir haben deshalb eine Tochtergesllschaft in Ungarn, weil wir in unserem deutschen kein einziges Projekt zu diesen Konditionen anbieten konnten. Zu diesen Preisen können wir aber diese in Ungarn rentabel realisieren. Und ob dann die Politik in Deutschlan soooo verlässlich ist, mag ich auch bestreiten.

    1. Wenn eine Regierung über Nacht am Jahresende eine Sondersteuer rückwirkend für das abgelaufene Jahr erhebt – und zwar willkürlich für eine Branche – dann geht die Investitionssicherheit dahin.
      Derartiges kommt in Deutschland jedenfalls nicht vor.

      “Ungarns Regierung belegt immer mehr Unternehmen mit Sondersteuern und lässt sich Schikanen einfallen.”
      schreiben die Schweizer hier.
      https://www.nzz.ch/wirtschaft/viktor-orban-sondersteuern-aergern-auslaendische-firmen-ld.1716119?reduced=true

      Es gab auch früher schon Artikel z.B. vom Handelsblatt mit ähnlichem Tenor.

      Vielleicht ist ihre Branche und Firma als nächstes dran.

      Es gibt zahlreiche Firmen, die in “ungarische” Hände gefallen sind – Fidesz-Hände.

      Denn unter “ungarischem Volk” versteht man beim Fidesz wohl nur Fidesz-Leute.
      Aktuelles Beispiel: Wer in seinem Bezirk nicht Fidesz gewählt hat, bekommt dann eben viel weniger staatliche Energiezuschüsse. Steuern darf er freilich dennoch zahlen, wie die Bürger in Fidesz-Bezirken.

  5. Herr Hatzig, hätten wir die ŰGrösse derer Unternehmen , welche mit Sondersteuer belegt wurden, würde mich das nicgt sonderlich jucken. Den Real zahlen die Konzerne auch in Deutschland keine Steuern. Wenn Sie meine Kommentare , welche ich ab und zu hiwer schreibe gelesen haben, dann wissen Sie vielleicht wie ich über Fidesz und Orban denke. Ich halte deren Politik gelinde gesagt für katastrophal. Aber als Produktionsstandort, wählen es doch viele Grosskonzere, ich kann Ihnen dazu schon einige Infos geben warum. Glauben Sie mir das ist nicht nur wegen der guten Luft hier ! Wenn jetzt auch BMW hier über 2 Mrd. Euro investiert, machen die das nicht wegen der Völkerverständigung.

    1. BMW hat die Investitionsentscheidung nicht “jetzt” getroffen.
      Die Wirtschaftspolitik und politische Verlässlichkeit sind zwei Kriterien.

      Noch umgarnt Orban die deutschen Automanager, denen das natürlich auch gefällt.
      “Aber nun hat sich die Stimmung gewandelt”, schreibt die NZZ.

      Berichte über Schikanen gehen zudem auch nicht an den Entscheidern für Investitionsstandorten ungehört vorbei.

      Kroatien hat sich mit Schengenbeitritt und Euroeinführung nun z.B. attraktiver für Investoren gemacht.
      Orban hat bei Ungarn eher das Gegenteil bewirkt. Der ständige und zunehmende Konflikt mit der EU ist dabei auch nur ein Faktor.
      Die bittere Wahrheit ist doch: Was Attraktivität Ungarns für Investoren aktuell einzig zunehmen lässt, sind Inflation bzw. Reallohnverlust und der schwache Forint.

      Mittel- und langfristig ist die Politik des Fidesz schädlich für Ungarn.

  6. Herr Hatzig, das ist halt zum grossen Teil eine Theorie die sie aufstellen. Wir arbeiten mit allen grossen Herstellern von Autos hier in Ungarn zusammen. Und was die NZZ schreibt, spiegelt nicht die realität. Klar werden solche Entscheidungen in diesen Grössenordnungen nicht kurzfristig und nach jetziger Regierung getroffen, weil die sich eben ändern können. Ein solches Projekt ist für mindestens 10-20 Jahre ausgelegt. Orbans Politik ist in erster Linie für den Normalbürger hier schädlich, und komischerweise, genau der wählt Orban. Die Grossen Firmen berührt das nicht so. Auch der schwache Forint hat damit wenig zu tun. (Zumal der ständig schwankt) Die rechnen alle in Euro ab. Auch die Kalkulation der Löhne ist in Euro. Ungarn hatte und hat immer noch mehr Anziehungskraft für Investoren, als das zzum Beispiel von Ihnen erwähnte Kroatien. Aber Herr Hatzig, ich bin hier in Ungarn und bekomme das täglich mit. Das Problem ist doch, dass sich Orban in vielem bestätigt fühlen kann. So schwer

    1. Gerade weil die Kalkulation in Euro erfolgt, ist der Wechselkurs von enormer Bedeutung.
      Sind die Kosten für ein Gewerk vertraglich auf 100 Mio. Forint festgelegt, dann kostete dies 2021 noch 278.000 Euro, während es nur mit 250.000 Euro zu Buche schlägt.
      Die Absicherung der Wechselkurse ist zwar möglich, aber kostspielig.

      Mit den Löhnen ist es nicht anders: Die Kalkulation in Euro – die Auszahlung in Forint. Der Wechselkurs ist hier eine sehr bedeutender Faktor.

      Wenn ein deutscher Hersteller ein in Ungarn gefertigtes Auto in Frankreich verkauft, dann kann er sich über den gesunkenen Lohnkostenanteil und dadurch höheren Gewinn freuen.
      Verkauft er es gar in den USA, kann er sogar Jubeln, denn er bekommt für den dortigen Dollarpreis nun mehr Euro als noch vor 2 Jahren.

      1. Stimmt so nur bedingt, denn trotz allem müssen sie die Reallöhne anpassen, sonst arbeitet keiner für Sie. Und as ist dann genausoviel in Euro. Der Dollar hat zwischenzeitlich auch mal 10 % an Wert gewonnen, das ist aber kalkuliert, sollte das jedoch auf längere Sicht so bleiben , werden die Preise weitergegeben. Hier zu produzieren ist halt nicht nur Theorie. Und der Vergleich hinkt, denn auch in der Eurozone gibts Inflation die Sie da ebenso einbeziehen müssen. Aber das jetzt alles aufzulisten führt zu weit.

        1. Reallohnverluste sind trotz Lohnerhöhungen aktuell jedoch die Realität.
          Und ein gestiegener Dollar ist für deutsche Hersteller ein Segen.
          Beides bringt den Autoherstellern trotz Krise hohe Gewinne ein – als Aktionär kann man sich über hohe Dividenden freuen.

          Inflation und Wechselkursverlust sind im EU-Vergleich mit die Höchsten.

          Inflation bedeutet für die Bürger, dass sie immer mehr Geld ausgeben müssen, aber für die Firmen bedeutet dies höhere Umsätze und zum großen Teil auch höhere Gewinne.
          Auch die Staaten erzielen höhere Steuereinnahmen.

          1. Hallo Herr Hatzig, das stimmt auch nur bedingt, aber BW hier zu erklären würde den Rahmen sprengen. Die meisten Teile kommen aus China, und die verteuern sich, wenn der Dollar zulegt. Reallöhne ohen Inflationsausgleich zu vergleichen ist reine Statistik, genau wie der Infkationsindex auch. Und die Dividenden waren in den letzten 2-3 Jahren auch nicht so doll ,-)

  7. das auch fällt (Korruption EU, Krawalle von Migranten, Wirkung der Sanktionen usw.). Da geben wir ihm halt Steilvorlagen. Auch wenn diese Politik kurzfristig angelegt ist, die Wähler honorieren das. Und wo ist denn in Ungarn die Opposition ? Die zerfleischt sich doch selbst und zerlegt sich immer weiter, der Viktor lacht sich doch tot über die ! Solange Gyurcsány im Hintergrund die Fäden zieht gibts keinen Politikwechsel, zum Leidwesen der “Normalbürger” denn die zahlen früher oder später die Zeche für Orbans Politik.

    1. Genau meine Meinung! Solange sich Familie Gyurcsány/Dobrev nicht glaubhaft aus der Politik zurückzieht, bleibt Orbán Ministerpräsident. Der Wähler weiß zwar, dass es beim Fidesz Korruption gibt, denkt sich aber gleichzeitig, dass da weniger wegfließt als zu Zeiten von Gyurcsány, als man regelrecht spürte, wie die Kohle wegfloss. Die Wahlergebnisse 2010, 2014, 2018 und 2022 sind in diesem Licht absolut nachvollziehbar.
      Und bevor der Herr Hatzig jetzt schreien wird, dass Orbán die Wahlgesetze auf sich zugeschnitten hat und nur deshalb gewann, sollte er mal darüber nachdenken, wie Orbán 2010 aus der Opposition heraus die 2/3 schaffte. Auf diese Frage findet sich in der deutschsprachigen Presse nie eine Antwort bzw. man geht erst gar nicht darauf ein.

      1. Orban hatte die Wahl 2010 gewonnen.
        Auch die folgenden Wahlen hatte er gewonnen.

        Der letzte Sieg war aber gleich auf mehreren Ebenen so “kostspielig” für die Ungarn, dass es nun weder für Fidesz und Orban noch Ungarn rosig aussieht.

    2. Ja – und dieses Verprellen von Partner und Investoren hat in Zukunft einen hohen Preis.
      Orban setzte und setzt auf Investition aus Ländern wie Russland und China, für die er ein Einfallstor in die EU darstellt. Die aktuelle Entwicklung deutet aber darauf hin, dass Orban sich mächtig verkalkuliert hat.

      Wenn Korruptionsfälle in der EU aufgedeckt werden,
      wenn eine kleine Gruppe von Migranten sich der Integration verweigern und den Staat herausfordern,
      wenn der schnelle Umstellungsprozess bei der Energieversorgung zu kurzzeitigen Unwuchten führen,

      dann sind dies beschränkte Ereignisse, auf die reagiert werden kann und muss, aber sie bringen den Dampfer nicht zum Kentern.

      Die Oppositionparteien muss Fidesz nicht fürchten, aber wenn es den Menschen zu viel wird und sie sich nicht mehr mit den Schuldzuweisungen Richtung Ausland abspeißen lassen, muss sich Orban Sorgen machen – große Sorgen.

      1. Genau diese Bagatellisierungen sind grundfalsch. Es ist eben keine “kleine Gruppe von Migranten”, sondern es sind Massen, die die Innenstädte terrorisieren. Daran ändert sich auch nichts, wenn es die öffentlich-rechtlichen Medien mit Schönreden oder Totschweigen versuchen. Und der “schnelle Umstellungsprozess bei der Energieversorgung” wird im Ausland eher als allein deutscher Amoklauf in Sachen Energieversorgung wahrgenommen. Jedem Menschen, der von Mittag bis 12 denken kann, ist klar, dass man nicht auf Kohle, Gas und Atomkraft auf einmal verzichten kann, und temporär unsichere Quellen wie Wind und Sonne das schon der reinen Logik nach nicht auffüllen können. Jede Solaranlage ist ein Beitrag, Energie umweltfreundlich zu erzeugen, aber sie löst eben nicht das Problem der Grundversorgung.

  8. Herr Hatzig, ich widerspreche Ihnen hier schon in mehreren Punkten, das kann man so nicht einfach bagatellisieren. In Europa , vor allen den Zuwanderungsländern, haben wir ein massives Problem mit der Migration. Das sind nicht nur “ein paar” Migranten , die die Migration verweigern. Das wird leider totgeschwiegen. Sonst ist man ja gleich “rechts” ! Die Korruptionsfälle sind noch lange nicht durch bei der EU. Da werden jetzt paar Bauernopfer gesucht, und Schluss. Du kannst nicht mit Fingern auf andere zeigen, wenn Du selbst bis zum Hals mit im Sumpf steckst. ! Und es sind eben keine “beschränktenE Ereignisse, unde es wird eben nicht entsprechend reagiert. Sie sollten mal Ihre schwarz-weiss Malerei überdenken. Auch wenn ich mit Ihnen in vielen Punkten übereinstimme, vor allem was die Politik Orbans angeht, so ist vieles Theorie. Die Anleger kommen immer noch zuhgauf nach Ungarn, könne Sie ja hier nachlesen 😉

    1. Es sind nicht ein “paar” Migranten, die sich nicht intergrieren wollen, aber es ist eine eher kleine Minderheit der Migranten.
      Solche extremen Minderheiten gibt es in jeder Gesellschaft und gesellschaftlichen Gruppen.
      Man darf dies nicht bagatellisieren, man darf es aber auch nicht verallgemeinern, wenn eine solche Minderheit massive Problem bereitet.

      Korruption ist ein beständiges Übel, das man auch beständig bekämpfen und eindämmen muss.
      Und natürlich kann und muss man dann darauf hinweisen und auch darauf zeigen, wenn das Korrptionsproblem überhand nimmt und vor allem die Strukturen zur Korruptionsbekämpfung ausgehölt werden.
      Ungarn?
      Sehen Sie sich die von der EU-Kommission gefordert Änderungen nur mal an. Diese zielen alle auf Defizite ab, die die Korruptionsbekämpfung behindern und sogar Korruption fördern.

      Der wichtige Unterschied besteht in der Bereitschaft der Regierungen, gegen Korruption vorzugehen, indem die Hinweise auf Mängel von EU, Partner und NGOs angenommen werden.

  9. Nun Stefan die Sonnje und der Wind sind immerhin die sichersten Energiequellen ! Und langfristig auf die zu setzen wird sich als richtig herausstellen.
    Herr Hatzig, es wird eben nicht jede Korruption in der Eu verfolgt. Siehe Frau von der Leyen ! Mit zig Millionen Berater Honorraren. Die Bereitschaft bei der EU Korruption aufzudecken ist ni9ocht soviel höher als in Ungarn. Die EU hat doch mit ihrem Schmusekurs zu Orban das alles erst ermöglicht. Frau von der Leyen brauchte die Stimmen, und schwieg deswegen. Kann man auch korrupt nennen. Un das Migrationsproblem, eben nicht klar zu benennen und immer zu verniedlchen führt ja genau zu den Exzessen ! Und genau gegen diese “kleine Minderheit” müsste gesetzlich viel härter durchgegriffen werden. Leute die Feuerlöscher auf Rettungskräfte werfen begehen versuchten Totschlag. Die sollte jegliches Bleiberecht verlieren. Und ich gelte nun wahrlich nicht als Rassist.

    1. Korruptionsbekämpfung erfordert staatliche Strukturen, die dies fördern und nicht behindern.

      Korruption werden Sie auch nie ganz beseitigen können. Schon wenn Sie ein Geschenk von einem Geschäftpartner annehmen oder von Ihm zu Essen eingeladen werden, ist dies schließlich eine Vorteilsannahme, die bei Ihnen eine positivere Wahrnehmung dieses Geschäftspartners bewirkt.
      Wenn ein öffentlicher Auftrag, der mit EU-Geldern und ungarischen Steuergeldern finanziert wird, vergeben werden soll, ist es hingegen schon bedenklich, wenn es nur einen Anbieter gibt, der dann auch die Auftragserteilung erhält. Im Ausnahmefall mag so etwas vorkommen. In Ungarn geschieht dies aber nun einmal sehr häufig. Es gibt Instrumente zur Eindämmung von Korruption. Diese müssen aber auch genutzt und nicht demontiert werden. Sehen Sie sich die Forderungsliste der EU-Kommission an und Sie erkennen, dass es in Ungarn hier erhebliche Mängel gibt – zu deren Beseitigung Fidesz erst gezwungen werden muss.

      1. Die Annahme von Geschenken und das Einladen zum Essen sind im Geschäftsleben normal bzw. mit Wertgrenzen definiert und beschränkt. Sie scheinen (auch) das nicht zu wissen, weil Sie hier einen geilen Job abgegriffen haben, in dem Sie rund um die Uhr Blödsinn in den Kommentarspalten hinterlassen. Nur merkt man bei dem Geschreibsel auch, dass Sie noch nie richtig gearbeitet haben, Ihre Beiträge wirken wie auswendig gelernt und sehr theoretisch. Aber Glückwunsch zu diesem Job! Wenn Sie und Ihre Familie davon gut leben können, dann haben Sie es richtig gemacht.

    2. Was die kleine Minderheit der Migraten betrifft, die sich einer Integration verweigern und den Staat verlachen, sehe ich es genauso, wie mit rechten Nazis, die unsere Demokratie ablehnen:
      Der Staat muss Stärke zeigen und diesen Gruppen entgegentreten. Rechtsfreie Räume dürfen nicht zugelassen werden. Aber dann müssen wir uns auch an unser Rechtssystem und unsere Gesetze halten, sonst zerstören wir es selbst.
      Der Wurf eines Feuerlöschers auf ein Feuerwehrfahrzeug ist laut Gesetz nun einmal kein versuchter Totschlag.
      Es braucht auch keine schärferen Gesetze, denn dieser Wurf kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft werden. (StGB § 305a)

      Ich sehe es wie Ahmad Mansour. Man muss die Täter auch benennen.
      https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1135891.html

      Sollen übrigens zugezogene Deutsche auch ihr Bleiberecht verlieren, wenn sie wie z.B. jugendliche Russlanddeutsche randallieren?
      Es muss gelten schließlich der Grundsatz unseres Rechtssytems gelten: Gleiches Recht für alle.

      1. Natürlich gibt es im Strafgesetzbuch keinen Paragraphen “Wurf eines Feuerlöschers auf fahrendes Einsatzfahrzeug”. Aber diese Handlung scheint geeignet, das Leben der Insassen zu gefährden, so dass hier ein versuchter Totschlag im Raum stehen könnte. Man darf auch annehmen, dass dem Mob diese mögliche Tatfolge bewusst war und er sie dennoch billigend in Kauf nahm = Eventualvorsatz vorhanden. Sieht man noch das Mordmerkmal der Heimtücke als erfüllt an, sind wir sogar beim versuchten Mord.

    3. Die Sonne scheint des Nachts nicht und Wind ist auch unvorhersehbar. Ich denke diese Art von erneuerbaren Energie kann nur ein Baustein, aber eben nicht die große Lösung sein, solange man den Strom nicht in bedeutenden Mengen speichern kann. Das sage ich, der selbst >7.000 kWh pro Jahr auf dem Dach produziert.

  10. Herr Hatzig, das müssen Sie mir nicht erklären, ich bin seit 17 Jahren hier ion Ungarn als Unternehmer tätig, und könnte Ihnen da haarsträubende Storys über Korruption berichten, das ist ja hier in Ungarn auch bekannt. Fidesz macht das ja ganz offen. Und selbstverständlich müsste dem ein Riegel vorgeschoben werden. Aber man nimmt das hier einfach so hin. Juckt keinen, weils die anderen eben genauso machen, das ist leider die vorherschende Meinung. Aber seien Sie doch nicht so naiv, und glauben das ist nur in Ungarn so. Die Siemens Manager Storys sind ja bekannt. Von der Leyens Vorteilnahme Verwandter auch, Lambrecht fliegt mal eben so ihren Sohn in den Urlaub. usw. Wo hat das denn bitte Konsequenzen gehabt ? Gluben Sie denn wirklich das die Araber nur Kalli kaufen wollten ? Mit den Summen ? Das ist doch nur der Kopf !

    1. Ich weiß – Sie hatten dies in Ihren anderen Beiträgen schon durchblicken lassen.

      Dass es keine Korruption in Deutschland geben würde, wird wohl niemand behaupten. Es ist das Ausmaß und die gesellschaftliche Durchdringung, die den Unterschied ausmacht.
      Ich kenne auch Rumänien und Griechenland – der Unterschied zu Deutschland ist erheblich und wird vom TI-Korruptionswahrnehmungsindex richtig eingestuft.

      Sie müssen sich auch selbst fragen, ob Sie Bestechungsgelder annehmen würden, bevor Sie nun alle Politiker vorverurteilen. Es gibt eine Mehrheit unter den Politikern, die durchaus integer sind.
      Wie bei den randalierenden Migranten: Man darf nicht von einer Minderheit auf alle schließen.
      Schließlich könnten Sie sich ja auch dazu entschließen, für ein politisches Amt zu kandidieren.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

6. Februar 2023 17:12 Uhr
6. Februar 2023 16:55 Uhr
6. Februar 2023 16:23 Uhr