Dient die Evakuierungsaktion vom August 2021 in Afghanistan als Vorlage für den Film? Foto: Facebook/ Ungarische Armee (MH)

„Operation Schamane“

Ungarische Soldaten im Actionfilm

Fiktion oder Realität? Das Nationale Filminstitut hat einen Zuschuss in Höhe von 1,7 Mrd. Forint (4,3 Mio. Euro) für die Produktion eines groß angelegten Aktionsfilms bewilligt. Der soll eine spezielle Militäroperation der ungarischen Streitkräfte zum Thema haben.

Der Film, der mit professioneller Unterstützung des Verteidigungsministeriums gedreht wird, soll zeigen, wie ungarische Soldaten einer Eliteneinheit in einer mehrtägigen Sonderaktion mehr als 500 Menschen, darunter fast 200 Kinder, aus einer belagerten Stadt retten.

Könnte es sich um die Wiedergabe einer israelischen oder amerikanischen Operation handeln? Sagen wir lieber, dass so etwas heute überall auf der Welt passieren kann, sogar in unserer unmittelbaren Nähe!

Und vergessen wir nicht, dass in den letzten Jahrzehnten Hunderte von amerikanischen und asiatischen Superproduktionen in Ungarn gedreht wurden. Man hat also Vorbilder, von denen man lernen konnte. Es scheint der Beginn der professionellen Wiedergabe zu sein.

Im Mittelpunkt der Handlung steht eine ungarische Ärztin. Parallel und ineinander verwoben laufen der aufopferungsvolle Kampf der ungarischen Soldaten und die verzweifelte Flucht der Menschen aus der vom Krieg zerrütteten Stadt. „Im Finale gibt es kein Gesetz, keine Ordnung auf dem Flughafen, der in der Apokalypse versinkt – die Ausdauer, das Heldentum und die Menschlichkeit der ungarischen Soldaten entscheiden über Leben und Tod“, heißt es in der Ankündigung des Filmteams.

Die Dreharbeiten zu „Operation Schamane“ werden Anfang August beginnen, hauptsächlich an Drehorten in Ungarn, der Film soll im Herbst 2025 in die ungarischen Kinos kommen.

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