Foto: Sozialmedien/ Ungarischer Höhlenrettungsdienst

Kossuth-Höhle

Tödlicher Unfall

Der seit Sonntag verschwundene Höhlentaucher wurde am Dienstagabend in der Kossuth-Höhle von Jósvafő tot aufgefunden.

Der 42-Jährige war Mitglied der Tauchersektion des Hauptstädtischen Katastrophenschutzes und führte in seiner Freizeit einen Erkundungstauchgang in der Höhle durch, informierte die Anti-Terrorzentrale (TEK), die die Such- und Rettungsaktion koordinierte. Nach Auswertung der Videoaufnahmen werde darüber entschieden, wie der verunglückte Taucher aus der Höhle geborgen werden kann. Dies könnte sich recht schwierig gestalten, da der Taucher in einem 15 m langen, sehr engen Seitenarm der Höhe verunglückte.

Der Taucher war seit 2008 als Feuerwehrtaucher tätig und schon mehrmals in der Kossuth-Höhle getaucht. Er gewann bei der EM 2014 die Bronzemedaille und wurde mit der Medaille für außerordentliche Tapferkeit bei der Suche und Rettung der Opfer des schweren Schiffsunglücks auf der Donau ausgezeichnet, als das Ausflugsschiff „Hableány“ mit südkoreanischen Touristen durch ein Hotelschiff gerammt wurde und in Sekunden unterging.

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