Das Badehaus im Herzen des Thermalsees muss statisch überholt werden. Foto: MTI/ Tibor Katona

Seebad Hévíz

Staat gibt Geld für Rekonstruktion

Das zentrale Badehaus des Seebads in Hévíz, nordwestlich vom Plattensee, kann aufgrund des statischen Zustandes der Bausubstanz keine Gäste mehr aufnehmen. Dennoch kann der Badesee mit den dazugehörenden Badeeinrichtungen weiterhin besucht werden.

Die Regierung stellt 380 Mio. HUF (950.000 Euro) für die kurzfristige Sanierung des Badekomplexes zur Verfügung, während gleichzeitig ein langfristiger Sanierungsplan für diese wichtige gesundheitstouristische Einrichtung ausgearbeitet wird. Das 1968 erbaute Badehaus wurde zuletzt 2005 unter Verwendung damals als modern angesehener architektonischer Lösungen umgebaut.

Im Herbst 2024 durchgeführte Messungen bestätigten jedoch erhebliche Bewegungen des auf Pfählen gestützten Zentralgebäudes. Gase, die mit dem Thermalwasser vom Grund des Sees nach oben strömen, hatten die Pfahlköpfe beschädigt. Die Arbeiten zur sicheren Wiedereröffnung des Gebäudes werden mit den jetzt bereitgestellten staatlichen Mitteln durchgeführt, um eine schnelle Sanierung zu ermöglichen und damit den Zugang zu dem überdachten Bereich im See sicherzustellen.

Hévíz ist einer der wichtigsten Orte des ungarischen Gesundheitstourismus und verfügt über den größten biologisch aktiven natürlichen Thermalsee Europas. Dieser lädt das ganze Jahr über zum Baden ein und wird jährlich von rund 1 Mio. Menschen besucht. Die Temperatur des Wassers sinkt auch im Winter nicht unter 25-26°C. Das einzigartige Heilwasser und die therapeutischen Angebote des Komplexes erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Bad zieht Besucher aus der ganzen Welt an.

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