Die beeindruckende Erscheinung des Polarlichts war Anfang November auch in vielen Teilen Ungarns, wie hier am Balaton, zu bestaunen. Foto: Wetterdienst OMSZ

Wochenendwetter

Regen verdrängt Polarlicht

Am Wochenende zeigt sich der Herbst von seiner unfreundlichen Seite. Der Oktober war derweil einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
10. November 2023 11:00

Bereits für Freitag kündigen die Meteorologen wieder Niederschläge an, die auch am Samstag das Wetter im ganzen Lande bestimmen. In höheren Lagen und im Südosten wird der kalte Wind aus südlicher Richtung besonders unangenehm. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen am Freitag noch 15°C, am Wochenende aber kaum noch zweistellige Werte. Am Sonntagmorgen wird es vor allem im Südwesten neblig, im Nordosten wieder eiskalt mit Tiefstwerten deutlich unter 0°C. Am Sonntag und Montag dominiert dann wieder die Sonne, darauf folgen erneut unbeständige, aber mildere Tage.

Wärmster Oktober in diesem Jahrtausend

Der Oktober landete beim Wetterdienst OMSZ auf Platz 3 der wärmsten Oktober-Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1901. Die mittlere Temperatur erreichte ungarnweit 14,1°C und lag damit um 3,4°C (!) über dem langjährigen Mittel der letzten dreißig Jahre. Nur der Oktober 1907 (mit durchschnittlich 14,35°C) und der Oktober 1960 (mit 14,6°C) waren noch wärmer. In diesem Jahrtausend war bislang der Oktober 2001 der Spitzenreiter, als der Temperaturmittelwert aber knapp 13°C verfehlte. In der TOP10 findet sich am unteren Ende der vorige Oktober, als Mittelwerte von 12,4°C dazu beitragen konnten, kräftig an den Heizkosten zu sparen.

In Hinsicht auf die Niederschlagswerte erwies sich der hinter uns liegende Oktober übrigens als „normal“, mit durchschnittlich 55,4 mm. Über zehn Monate kamen landesweit knapp 600 mm zusammen, auf dem „Blauen Dach“ 1.135 mm, im mittleren und südlichen Teil der Tiefebene aber wieder weniger als 350 mm.

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