Foto: MTI/ György Varga

Ostern

Programme im ganzen Land

Nach zweijähriger Pause erwartet der Skansen in Szentendre die Besucher wieder mit einer Reihe von Veranstaltungen.

Dabei werden die dörflichen Ostertraditionen mit Wasserbegießen, Eierbemalen und einem Frühlingsfest am 17. und 18. April wiederbelebt. Neben den ungarischen Ostertraditionen können die Besucher auch Bräuche und Musik der Ungarn außerhalb der Grenzen, so aus Moldawien und Kroatien kennenlernen. Zudem werden ein Handwerksmarkt und Tanzhaus veranstaltet.

Auch Hollókő – das Weltkulturerbe-Dorf im Komitat Nógrád – veranstaltet nach zweijähriger Corona-Pause wieder sein viertägiges Osterfestival mit Folklore, der Kulinarik der Paloczen, Konzerten, Volksbräuchen, Familien- und Kinderprogrammen. Die Dauerprogramme des charmanten Dorfes, die Bauernhäuser und die Hauptstraße des Dorfes versetzen die Besucher vom 15. bis 18. April in die Welt der Traditionen zurück. Hollókő gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe. Das im 17./18. Jahrhundert erbaute Dorf erhielt aufgrund der einzigartig erhaltenen traditionellen Siedlungsform, der traditionellen Architektur und des Dorflebens, wie es vor der Agrarrevolution des 20. Jahrhunderts war, als erstes Dorf in der Welt den UNESCO-Titel.

Foto: Hollókő

10.000 Eier, ein 2,6 Meter großes und 325 kg schweres Ei, vier 1,5 m große Eier und ein 5 m großer Hase aus Heu schmücken wiederum das Zentrum der Gemeinde Kéthely (Komitat Somogy). Im vergangenen Jahr wurden alle Gemeinden des Landkreises Somogy kontaktiert, damit jede Gemeinde ein Ei mit dem charakteristischen Muster der Siedlung sendet. Ziel war es, den Ostereierbaum des Landkreises Somogyföld zu errichten. Es entstanden wunderschöne Kreationen, die an den höheren Ästen des Baumes zu sehen sind.

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